{"id":898,"date":"2015-01-17T13:49:42","date_gmt":"2015-01-17T12:49:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.einjahrzitate.de\/?p=898"},"modified":"2024-11-02T19:14:46","modified_gmt":"2024-11-02T18:14:46","slug":"interview-de-gaulle-frankreich-und-die-nato","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/?p=898","title":{"rendered":"Interview: Charles de Gaulle &#8211; Frankreich und die NATO"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/NATO.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/NATO.jpg\" alt=\"NATO\" width=\"720\" height=\"90\" class=\"aligncenter size-full wp-image-916\" srcset=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/NATO.jpg 720w, https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/NATO-300x38.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><\/a><\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Guten Tag, Herr Charles de Gaulle, ich danke Ihnen, dass Sie zu diesem Gespr\u00e4ch gekommen sind, in dem wir \u00fcber die NATO und Frankreich sprechen wollen. Zur Zeit Ihrer Pr\u00e4sidentschaft haben Sie gemeinsam mit dem deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer erstaunlich viel f\u00fcr die deutsch-franz\u00f6sische Auss\u00f6hnung und die fortdauernde Freundschaft zwischen den beiden L\u00e4ndern getan. Aber innerhalb der NATO konnte Frankreich nicht die gleiche Haltung wie die Bundesrepublik einnehmen. Wie sahen Sie die deutsche Situation sowie die anderer europ\u00e4ischer Staaten in diesem Sicherheitssystem? <\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Charles de Gaulle:<\/span> Deutschland erblickte in einem solchen Protektoriat seine t\u00e4gliche Rettung, denn es grenzte unmittelbar an die Totalit\u00e4ren, wurde von diesen st\u00e4ndig wegen seiner Untaten von gestern begeifert, der Vorbereitung neuen Unheils bezichtigt und lebte im W\u00fcrgegriff der Angst vor der Einnahme Berlins. Die andern, die nicht unmittelbar bedroht waren, aber zu Recht meinten, auch \u00fcber sie w\u00e4re das Urteil gef\u00e4llt, sobald die Sowjets am Rhein und in den Alpen st\u00fcnden, sahen die amerikanische Garantie als lebenswichtig an und w\u00fcrdigten au\u00dferdem dankbar die Einsparungen in ihrem Milit\u00e4rhaushalt, die ihnen durch die Verst\u00e4rkung an Truppen, Schiffen, Flugzeugen und die Materialzuwendungen der Vereinigten Staaten erm\u00f6glicht wurde.<\/h3>\n<p>Charles de Gaulle, <i>Memoiren der Hoffnung<\/i>, Verlag Fritz Molden, Wien-M\u00fcnchen-Z\u00fcrich, 1971, S.246<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Im Juni 1958 hatte die Nationalversammlung Ihnen das Vertrauen ausgesprochen und Sie bildeten eine neue Regierung. Drei Monate sp\u00e4ter besuchte der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer Sie in Colombey-les-Deux-Eglises, warum nicht in Paris?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Charles de Gaulle:<\/span> In Colombey-les-Deux-Eglises empfange ich ihn am 14. und 15. September 1958. Ich meine diesem Treffen ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Gepr\u00e4ge geben zu sollen und halte f\u00fcr die historische Aussprache zwischen dem alten Franzosen und diesem sehr alten Deutschen den Rahmen eines Familienheims f\u00fcr sinnf\u00e4lliger als die Kulisse eines Palastes.<\/h3>\n<p><i>Memoiren der Hoffnung<\/i>, S.218<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> In Ihren Gespr\u00e4chen mit dem Bundeskanzler sprachen Sie auch \u00fcber die NATO. Was teilten Sie Ihrem Gast mit?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Charles de Gaulle:<\/span> Zum Atlantikpakt versichere ich meinem Gespr\u00e4chspartner, wir Franzosen f\u00e4nden es v\u00f6llig nat\u00fcrlich, wenn die Bundesrepublik ihm r\u00fcckhaltlos zustimme. Im Zeitalter der Atombomben und solange sie von den Sowjets bedroht werde, brauche sie ganz offensichtlich den Schutz der Vereinigten Staaten. Aber in dieser wie in anderen Fragen befinde sich Frankreich nicht in derselben Lage. Folglich werde es zwar weiterhin dem grunds\u00e4tzlichen B\u00fcndnis angeh\u00f6ren, das der Vertrag von Washington f\u00fcr den Fall einer Aggression vorsehe, fr\u00fcher oder sp\u00e4ter jedoch das System der NATO verlassen, zumal es eine Kernwaffenr\u00fcstung aufzubauen gedenke, auf die das Integrationsprinzip nicht angewandt werden k\u00f6nne.<\/h3>\n<p><i>Memoiren der Hoffnung<\/i>, S.222<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Wie verliefen die Beziehungen zwischen Ihnen und dem deutschen Bundeskanzler in all den Jahren ihrer langen Freundschaft?<\/p>\n<h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Charles de Gaulle:<\/span> Unsere Beziehungen setzen sich im gleichen Rhythmus und mit der gleichen Herzlichkeit fort. Alles, was zwischen uns gesagt, geschrieben und verk\u00fcndet wurde, war letztlich nichts anderes als Anpassung an die Gegebenheiten und Ausbau des 1958 geschlossenen Einverst\u00e4ndnisses aufrichtigen Wollens. Gewiss tauchen mit den Umst\u00e4nden auch Meinungsverschiedenheiten auf, aber wir \u00fcberwinden sie stets. Durch uns w\u00e4chst das Verh\u00e4ltnis zwischen Frankreich und Deutschland auf einer Grundlage und in einer Atmosph\u00e4re, die ihre Geschichte niemals zuvor gekannt hatte.<\/h3>\n<p><i>Memoiren der Hoffnung<\/i>, S.225<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Seit Januar 1959 hatten Sie das Amt des franz\u00f6sischen Staatspr\u00e4sidenten inne. Die NATO bestand seit 1949, was hatte sich in diesen Jahren hinsichtlich der Sicherheit in Europa ge\u00e4ndert?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Charles de Gaulle:<\/span> Ich bin der Meinung, dass die allgemeine Lage 1958 anders aussieht als zur Zeit der Schaffung der NATO. Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass die Sowjets den Marsch zur Eroberung des Westens antreten, da hier unterdessen alle Staaten in den Normalzustand zur\u00fcckgefunden haben und stetig materielle Fortschritte erzielen. Der Kommunismus, ob er nun im Innern entsteht oder von au\u00dfen eindringt, kann sich nur im Schatten eines nationalen Ungl\u00fccks einnisten. Der Kreml wei\u00df das nur zu gut. Warum sollte er dreihundert Millionen unbotm\u00e4\u00dfigen Ausl\u00e4ndern das totalit\u00e4re Joch \u00fcberst\u00fclpen wollen, wenn er schon gr\u00f6\u00dfte M\u00fche hat, es dreimal weniger Satelliten-Untertanen auf dem Nacken zu halten? <\/h3>\n<p><i>Memoiren der Hoffnung<\/i>, S.246-247 <\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Schon im September 1958 hatten Sie an den amerikanischen Pr\u00e4sidenten Dwight D. Eisenhower und an den britischen Premierminister Harold Macmillan ein Memorandum geschickt, in dem Sie Frankreichs Stellung zur NATO zum Ausdruck brachten.<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Charles de Gaulle:<\/span> In einem pers\u00f6nlichen Memorandum an Pr\u00e4sident Eisenhower und Premierminister Macmillan ziehe ich unsere Zugeh\u00f6rigkeit zur NATO in Frage, die nach meinen Worten den Erfordernissen unserer Verteidigung nicht mehr entspricht. Ohne den Schutz Kontinentaleuropas durch die amerikanischen und britischen Bomben ausdr\u00fccklich zu bezweifeln, stellt mein Memorandum fest, eine echte Organisation kollektiver Verteidigung m\u00fcsse sich \u00fcber den ganzen Erdball erstrecken und d\u00fcrfe nicht auf den nordatlantischen Sektor beschr\u00e4nkt sein, und der weltweite Charakter der Verantwortung und Sicherheit Frankreichs mache es notwendig, dass Paris an den politischen und strategischen Entscheidungen des B\u00fcndnisses unmittelbar teilhabe, die in Wirklichkeit von Amerika allein, mit exklusiver Konsultation Englands, gef\u00e4llt werden. Der Zugang Frankreichs zu diesem Gipfel sei um so mehr angezeigt, als das westliche Atommonopol demn\u00e4chst nicht mehr auf die Angelsachsen beschr\u00e4nkt sein werde, da wir uns solche Waffen beschaffen w\u00fcrden. Ich schlage daher vor, das B\u00fcndnis nicht mehr zu zweit, sondern zu dritt zu lenken. Wie erwartet, antworten die beiden Adressaten ausweichend. Nichts hindert uns also am Handeln.<\/h3>\n<p><i>Memoiren der Hoffnung<\/i>, S.248-249<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Im September 1959 kam Pr\u00e4sident Eisenhower zu einem Staatsbesuch nach Frankreich, bei dem ihre unterschiedlichen Gesichtspunkte der Ost-West-Beziehungen zur Sprache kamen und er\u00f6rtert wurden. Was war Ihr Standpunkt?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Charles de Gaulle:<\/span> Ich lege Eisenhower dar, dass man nach meiner Meinung die Beziehungen zwischen West und Ost nicht ausschlie\u00dflich unter dem Gesichtswinkel der Rivalit\u00e4t zwischen Ideologien und Regimen behandeln d\u00fcrfe. Gewiss wiege der Kommunismus in der gegenw\u00e4rtigen internationalen Spannung sehr schwer. Ohne zu verkennen, dass eine technische Abmachung \u00fcber die R\u00fcstung zwischen Washington und Moskau die Dinge erleichtern k\u00f6nnte, sei ich doch der Meinung, dass sie keine wirkliche L\u00f6sung darstellen w\u00fcrde. Auch ein noch so spektakul\u00e4res Abkommen \u00fcber gegenseitige R\u00fccksichtnahmen, das die beiden Lager unter der \u00c4gide ihres jeweiligen Protektors schl\u00f6ssen, w\u00e4re keine solche L\u00f6sung. Damit w\u00fcrden n\u00e4mlich nur die Bl\u00f6cke verewigt, deren blo\u00dfe Existenz jeden echten Frieden ausschlie\u00dfe. Dagegen b\u00f6te die Ann\u00e4herung von europ\u00e4ischer Nation zu europ\u00e4ischer Nation, ausgehend von vollendeten Tatsachen und anf\u00e4nglich auf Wirtschaft, Kultur, Technik und Fremdenverkehr beschr\u00e4nkt, eine Aussicht, den Eisernen Vorhang St\u00fcck um St\u00fcck zu durchschlagen, dem Wahnwitz des Wettr\u00fcstens nach und nach die Berechtigung zu entziehen, ja sogar die Totalit\u00e4ren Schritt f\u00fcr Schritt zu einer Lockerung ihres harten Zugriffs zu veranlassen.<\/h3>\n<p><i>Memoiren der Hoffnung<\/i>, S.257-258 <\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Als der sowjetische Ministerpr\u00e4sident Nikita Chruschtschow am 23. M\u00e4rz 1960 in Orly ankam, um Frankreich einen l\u00e4ngeren Besuch abzustatten, erkl\u00e4rten Sie ihm w\u00e4hrend ihrer gemeinsamen Gespr\u00e4che die franz\u00f6sische Haltung zu den Nuklearwaffen.<\/p>\n<h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Charles de Gaulle:<\/span> Ich lasse Chruschtschow wie vordem Eisenhower wissen, Frankreich, das unabh\u00e4ngig sein will, werde sich selbst nach Ma\u00dfgabe seiner Mittel eine vollst\u00e4ndige nukleare R\u00fcstung geben. An eben diesem 1. April f\u00fchren wir unseren zweiten Atomversuch in der Sahara durch. Der Bericht \u00fcber die erfolgreiche Erprobung erreicht mich am Morgen in Rambouillet. Ich setze Nikita Chruschtschow davon in Kenntnis und f\u00fcge hinzu, mir liege daran, dass er nicht aus der Presse zuerst davon erfahre.<\/h3>\n<p><i>Memoiren der Hoffnung<\/i>, S.278 <\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Am 20. Januar 1961 \u00fcbernahm John F. Kennedy das Amt des Pr\u00e4sidenten der Vereinigten Staaten und etwa vier Monate sp\u00e4ter, am 31. Mai kam er zu einem Besuch nach Paris. Was stellten Sie bei Ihren gemeinsamen Gespr\u00e4chen fest?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Charles de Gaulle:<\/span> Es zeigt sich, dass die Einstellung der Vereinigten Staaten zu Frankreich eine entscheidende Wandlung erfahren hat! Die Zeit ist lang vorbei, in der sich &#8211; von der traditionellen Freundschaft einmal abgesehen &#8211; Washington damit begn\u00fcgte, Paris als einen unter vielen Schutzbefohlenen anzusehen. Jetzt haben sich die Amerikaner mit unserer Unabh\u00e4ngigkeit abgefunden und reden mit uns unmittelbar und gesondert. Trotzdem k\u00f6nnen sie sich nicht vorstellen, dass ihrem Vorgehen nicht mehr der Primat zukommen soll und wir unseren eigenen Weg gehen k\u00f6nnten.<\/h3>\n<p><i>Memoiren der Hoffnung<\/i>, S.309 <\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> So machten Sie Ihrem Gast trotz mancher seiner Zugest\u00e4ndnisse deutlich, dass sich Ihre Haltung zur NATO nicht ver\u00e4ndert hat.<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Charles de Gaulle:<\/span> Im Grunde schl\u00e4gt Kennedy mir vor, in jedem seiner Vorhaben eine Rolle zu \u00fcbernehmen. Meine Antwort darauf lautet, Paris sei sicherlich zu einer engen Abstimmung mit Washington sehr bereit, aber was Frankreich tue, tue es aus eigenem Wollen.<\/h3>\n<p><i>Memoiren der Hoffnung<\/i>, S.309<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Nach seinem Aufenthalt in Paris und Versailles traf John F. Kennedy den sowjetischen Ministerpr\u00e4sidenten Nikita Chruschtschow in Wien. Hat er Sie von diesem Treffen unterrichtet?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Charles de Gaulle<\/span> John Kennedy zeigt sich ziemlich unruhig \u00fcber das, was zwischen ihm und Nikita Chruschtschow geschehen wird. \u201eIch gehe lediglich nach Wien\u201d, sagt er mir, \u201eum ihm eine Freundlichkeit zu erweisen, Kontakt aufzunehmen und Gedanken auszutauschen.\u201d <\/h3>\n<p>Charles de Gaulle, <i>Memoiren der Hoffnung<\/i>, S.312<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Was antworteten Sie ihm darauf?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Charles de Gaulle<\/span> Diese Zur\u00fcckhaltung scheint mir weise. Ich sage das dem Pr\u00e4sidenten und fahre fort: \u201eDa man sich nicht schl\u00e4gt und der kalte Krieg sehr teuer ist, kann der Friede die Zukunft sein. Er l\u00e4sst sich aber nur durch eine allgemeine und langanhaltende Entspannung ins Werk setzen. Diese verlangt jedoch das Gleichgewicht. Jede St\u00f6rung dieses Gleichgewichts, vor allem im Zusammenhang mit Deutschland, k\u00f6nnte die Welt in h\u00f6chste Gefahr bringen. Deshalb: Wenn Chruschtschow Sie morgen auffordern wird, den Status von Berlin zu \u00e4ndern, das hei\u00dft, ihm die Stadt auszuliefern, bleiben Sie standhaft! Einen besseren Dienst k\u00f6nnen Sie der ganzen Welt, einschlie\u00dflich Russlands, gar nicht leisten!\u201d<\/h3>\n<p>Charles de Gaulle, <i>Memoiren der Hoffnung<\/i>, S.312-313<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Welchen Eindruck hinterlie\u00df Kennedy bei Ihnen, als er von Paris abreiste?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Charles de Gaulle<\/span> Ich hatte mit einem Mann zu tun, dessen Format, dessen Alter, dessen gesunder Ehrgeiz ihm gro\u00dfe Hoffnungen auf die Schultern laden. Er schien mir zu einem gro\u00dfen H\u00f6henflug anzusetzen, so wie ein gro\u00dfer Vogel unter dem Anruf des Gipfels seine weiten Schwingen schl\u00e4gt.\u201d<\/h3>\n<p>Charles de Gaulle, <i>Memoiren der Hoffnung<\/i>, S.313<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Herr Charles de Gaulle, ich danke Ihnen f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch.<\/h3>\n<div class='watch-action'><div class='watch-position align-right'><div class='action-like'><a class='lbg-style1 like-898 jlk' href='javascript:void(0)' data-task='like' data-post_id='898' data-nonce='166a765446' rel='nofollow'><img class='wti-pixel' src='https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/plugins\/wti-like-post\/images\/pixel.gif' title='Interessant' \/><span class='lc-898 lc'>+36<\/span><\/a><\/div><\/div> <div class='status-898 status align-right'><\/div><\/div><div class='wti-clear'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Orelie: Guten Tag, Herr Charles de Gaulle, ich danke Ihnen, dass Sie zu diesem Gespr\u00e4ch gekommen sind, in dem wir \u00fcber die NATO und Frankreich sprechen wollen. 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