{"id":655,"date":"2014-09-06T17:36:47","date_gmt":"2014-09-06T16:36:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.einjahrzitate.de\/?p=655"},"modified":"2025-09-20T17:39:39","modified_gmt":"2025-09-20T16:39:39","slug":"interview-brandt-wiedervereinigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/?p=655","title":{"rendered":"Interview: Willy Brandt~Helmut Kohl &#8211; Die Wiedervereinigung"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Petales.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Petales.jpg\" alt=\"\" width=\"904\" height=\"112\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2148\" srcset=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Petales.jpg 904w, https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Petales-300x37.jpg 300w, https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Petales-768x95.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 904px) 100vw, 904px\" \/><\/a><\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Guten Tag, Herr Helmut Kohl und Herr Willy Brandt. Wir wollen in unserem Gespr\u00e4ch \u00fcber die Wiedervereinigung Deutschlands sprechen. Sie, Herr Kohl, waren der damalige Bundeskanzler und werden als Vater der deutschen Einheit angesehen. Ende Mai 1988 machten Sie eine private Reise in die DDR, auf der Sie unter anderen Personen auch Ihre Frau Hannelore begleitete. Sie wurden von vielen Menschen in der DDR freudig begr\u00fc\u00dft, es kam zu Gespr\u00e4chen, H\u00e4ndesch\u00fctteln, Fotos und Sie verteilten Autogramme. Was waren trotz all dem Ihre Eindr\u00fccke?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Helmut Kohl:<\/span> Selten war mir so drastisch vor Augen gef\u00fchrt worden, wie sehr die Menschen unter dem \u00dcberwachungsstaat litten und wie schlecht die Chancen standen, von Deutschland nach Deutschland zu reisen. Es war ein bedr\u00fcckendes Kapitel der deutschen Teilung und ein deutliches Signal, dass sich die DDR-Oberen etwas einfallen lassen mussten, wenn sie die anschwellende Ausreisewelle in den Griff bekommen wollten.<\/h3>\n<p>Helmut Kohl, <i>Erinnerungen 1982-1990, DDR privat<\/i>, M\u00fcnchen, Droemer, 2005, Amazon kindle<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Was wollen Sie, Herr Brandt, hierzu sagen?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Willy Brandt:<\/span> Die Emp\u00f6rung breiter Schichten \u00fcber die Systeme der Entm\u00fcndigung und geheimpolizeilichen Drangsalierung brach sich vehement Bahn, als der disziplinierende Druck nachlie\u00df, der vom kalten Krieg ausgegangen war. Die elektronischen Medien \u2013 von gewaltiger Bedeutung f\u00fcr alles, was mit Glasnost und Demokratisierung zusammenh\u00e4ngt \u2013 konnten in die DDR voll ausstrahlen. Und das Wohlstandsgef\u00e4lle zur Bundesrepublik musste f\u00fcr viele Menschen noch offensichtlicher werden als die Vorz\u00fcge des westdeutschen Grundgesetzes. Aber es best\u00e4tigte sich auch \u2013 bei allem Wandel der Generationen und bei allen im Westen zu verzeichnenden Fortschritten der europ\u00e4ischen Einigung-, dass dem Drang zur nationalen Einheit, also zur \u00dcberwindung willk\u00fcrlicher Trennung, eine elementare Kraft innewohnt. <\/h3>\n<p>Willy Brandt, <i>Reden zu Deutschland \u201d&#8230;was zusammengeh\u00f6rt\u201d<\/i>, Dietz Verlag, Bonn, 1990, S.8-9<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> In den ersten sechs Monaten des Jahrs 1989 stiegen die Antr\u00e4ge auf Privatreisen und Ausreisew\u00fcnsche in die Bundesrepublik drastisch an. Die ungarische Regierung \u00f6ffnete den aus der DDR fl\u00fcchtenden Menschen seine Grenzen. Die Botschaften in Prag, Warschau und Ost-Berlin wurden von DDR-B\u00fcrgern besetzt, die Asyl beantragten. In den gro\u00dfen St\u00e4dten der DDR kam es zu Demonstrationen. Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer. Was k\u00f6nnen Sie zu dem entscheidenden Jahr 1989 sagen?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Willy Brandt:<\/span> Die ungarische Regierung setzte sich \u00fcber Ostberliner Einspr\u00fcche hinweg. Dass bei den Kommunalwahlen in der DDR im Fr\u00fchjahr &rsquo;89 massiv gef\u00e4lscht worden war, hatte sich den Menschen tief eingepr\u00e4gt. Die versprengten oppositionellen Gruppen fanden gerade in diesem Vorgang einen gemeinsamen Bezugspunkt. Kalte Wut l\u00f6sten dann die Polizei\u00fcbergriffe aus, denen \u2013 \u00fcberwiegend j\u00fcngere &#8211; Demonstranten Anfang Oktober in Berlin, in Dresden und an anderen Orten ausgesetzt waren: Misshandlungen bei der Festnahme und im Gewahrsam der Sicherheitsorgane, Dem\u00fctigungen junger Frauen und was sonst noch zum Gehabe verunsicherter Landsknechte geh\u00f6rt.<\/h3>\n<p>Willy Brandt, <i>Erinnerungen<\/i>, Ullstein Verlag, November 2003, S.506<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Helmut Kohl:<\/span> Die Bilder und die \u00c4u\u00dferungen der Fl\u00fcchtlinge, die in gro\u00dfer Zahl zu uns kommen, haben mehr als alles andere deutlich gemacht, um was es geht: um Freiheit. Die Fluchtbewegung aus der DDR hielt unvermindert an. Von besonderer Brisanz waren die gro\u00dfen Demonstrationen in Leipzig und Berlin. Dass der Name Krenz f\u00fcr die Deutschen in der DDR nicht f\u00fcr Reformen stand, zeigte sich nicht zuletzt bei der Gro\u00dfdemonstration auf dem Ost-Berliner Alexanderplatz am 4. November. Mehr als eine halbe Million Menschen nahmen daran teil, darunter viele namhafte, einstmals systemtreue Schriftsteller, K\u00fcnstler und Wissenschaftler. Es war erstaunlich, wie rasch Leute, die lange Jahre Nutznie\u00dfer des Regimes gewesen waren, auf die andere Seite \u00fcberwechselten und an einer Veranstaltung teilnahmen, die zu einer Abrechnung mit den \u201eSED-Bonzen\u201d geriet.<\/h3>\n<p><i>Erinnerungen 1982-1990, Tage der Entscheidung<\/i> <\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Viele Kirchenleute standen auf der Seite der Menschen, die sich nicht mehr g\u00e4ngeln lassen wollten. Sie hielten Mahnwachen ab und unterst\u00fctzten festgenommene Landsleute. Sehen Sie das auch so?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Helmut Kohl:<\/span> Es gab viele gro\u00dfartige Kirchenleute in der DDR, die sehr wohl wussten, wo die Menschen der Schuh dr\u00fcckte. Gerade unter den evangelischen und katholischen Pfarrern hatten sich viele dem SED-Regime nicht angepasst; im Rahmen einer Seelsorge, die diese Bezeichnung auch verdiente, machten sie den Menschen Mut und spendeten ihnen Trost. Nicht wenige von ihnen hatten Anteil an der friedlichen Revolution im Herbst 1989.<\/h3>\n<p><i>Erinnerungen 1982-1990, Erwartungen und Bef\u00fcrchtungen<\/i> <\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Willy Brandt:<\/span> In der DDR spielten vor allem die evangelischen Kirchen eine bedeutende, \u00fcberwiegend liberale Rolle \u2013 eine Mission, die aus der Geschichte deutscher Freiheitsbewegungen nicht mehr wegzudenken sein wird. Sie boten an vielen Orten das Schutzdach, unter dem unterschiedliche bis in den Herbst &rsquo;89 hart bedr\u00e4ngte Gruppen ihr Engagement f\u00fcr Menschenrechte und wahrhaftige Information, f\u00fcr Friedenssicherung und f\u00fcr umfassenden Schutz der Natur besprachen und aufeinander abstimmten.<\/h3>\n<p><i>Reden zu Deutschland \u201d&#8230;was zusammengeh\u00f6rt\u201d<\/i>, S.9<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> \u201eWir sind das Volk\u201d war der Ruf, mit dem die Menschen die Machthaber in der DDR abl\u00f6sen wollten, und nicht nur in der DDR war dieser Ruf zu h\u00f6ren.<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Helmut Kohl:<\/span> Niemand konnte damals wissen, wohin dieser Aufbruch in Mittel- und Osteuropa am Ende f\u00fchren k\u00f6nnte. Aber jeder konnte sp\u00fcren, dass dies eine Stunde von historischer Bedeutung war. Der Eiserne Vorhang, der Europa seit fast vier Jahrzehnten trennte, hatte sich ein entscheidendes St\u00fcck gehoben. Damit war Deutschland auf seinem Weg zur Einheit in Frieden und Freiheit einen wichtigen Schritt vorangekommen.<\/h3>\n<p><i>Erinnerungen 1982-1990, Gescheiterter Putsch<\/i> <\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Willy Brandt:<\/span> Die Menschen, die V\u00f6lker im ganzen bisherigen Ostbock haben gesagt: Jetzt reicht es! Wir sind das Volk! &#8211; und weg mit den Regimen der Entm\u00fcndigung und der Entw\u00fcrdigung! Das haben sie in Warschau gesagt, das haben sie in Budapest gesagt, und in Prag, und nicht zuletzt in der DDR.<\/h3>\n<p><i>Reden zu Deutschland \u201d&#8230;was zusammengeh\u00f6rt\u201d<\/i>, S.125<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Herr Kohl, am 13. Juni 1989 unterzeichneten Sie mit dem sowjetischen Generalsekret\u00e4r Michail Gorbatschow in Bonn eine Erkl\u00e4rung, in der festgehalten wurde, \u201edass jeder Staat das Recht habe, das eigene politische und soziale System frei zu w\u00e4hlen\u201d. Diese Erkl\u00e4rung fand in Ihrer Ansprache zur Deutschlandpolitik vom 22. August 1989 ihren Platz. K\u00f6nnen Sie einige S\u00e4tze daraus zitieren?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Helmut Kohl:<\/span> Die Entwicklung der letzten Wochen hat deutlich gemacht, dass die deutsche Frage nach wie vor auf der Tagesordnung der internationalen Politik steht. Der Wille der Deutschen zur Einheit in Freiheit ist ungebrochen. Was die L\u00f6sung der deutschen Frage betrifft \u2013 hier sind nicht nur die Deutschen allein gefordert. Hierbei vertrauen wir vor allem auch auf die besondere Verantwortung der drei Westm\u00e4chte. Das Verh\u00e4ltnis der beiden deutschen Staaten zueinander ist aber zugleich ein wesentliches Element der Stabilit\u00e4t in Europa, das alle europ\u00e4ischen Staaten ber\u00fchrt. In der Gemeinsamen Erkl\u00e4rung, die Generalsekret\u00e4r Gorbatschow und ich am 13. Juni 1989 in Bonn unterzeichnet haben, sprachen wir von der vorrangigen Aufgabe unserer Politik, zur \u00dcberwindung der Trennung Europas beizutragen. Die jetzige Lage beweist die Dringlichkeit dieser Aufgabe.<\/h3>\n<p><i>Erinnerungen 1982-1990, Eskalation<\/i>,<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Willy Brandt:<\/span> Es kam zu der neuen Lage, weil der Westen an unserer Seite blieb und seine starken Seiten un\u00fcbersehbar wurden. Es kam auch zu der gro\u00dfen Ver\u00e4nderung, weil es inzwischen in der Sowjetunion eine moderne und aufgeschlossene F\u00fchrung gibt. Damals wusste die Ostberliner Spitze nat\u00fcrlich, dass wir begonnen hatten, \u00fcber den Vertrag zu verhandeln, den ich im August 1970 in der sowjetischen Hauptstadt unterzeichnet habe, \u00fcbrigens bei Hinterlegung jenes \u201eBriefes zur Deutschen Einheit\u201d, durch den wir \u2013 in einem Europa des Friedens \u2013 unser Recht auf Selbstbestimmung, um als ein Volk wieder zusammenzukommen, eindeutig festhielten.<\/h3>\n<p><i>Reden zu Deutschland \u201d&#8230;was zusammengeh\u00f6rt\u201d<\/i>, S.125-126<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Am 18. November 1990 waren die ersten freien Wahlen in der DDR. Herr Kohl, Sie unterst\u00fctzten die  Allianz f\u00fcr Deutschland, die mit 48 Prozent der Stimmen als klarer Sieger aus den Wahlen hervorging, w\u00e4hrend die SPD nur 21,9 Prozent der abgegebenen Stimmen erhielt. Was wollen Sie zu diesem Ergebnis sagen?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Helmut Kohl:<\/span> Mit diesem Votum hatte die gro\u00dfe Mehrheit der W\u00e4hler in der DDR ein klares Signal daf\u00fcr gegeben, die Wiedervereinigung nach Artikel 23 des Grundgesetzes zu vollenden. Das war f\u00fcr mich das allerwichtigste Ergebnis dieser Wahl. Und ich war stolz darauf.<\/h3>\n<p><i>Erinnerungen 1982-1990, \u00dcberw\u00e4ltigender Sieg<\/i><\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Willy Brandt:<\/span> Ich habe mit einem anderen Ausgang gerechnet. Der Erfolg der CDU bzw. der \u201eAllianz\u201d beruht in erster Linie darauf, dass sie als diejenige Gruppierung erschien, von der \u2013 stellvertretend f\u00fcr die Regierungsspitze in Bonn \u2013 umgehend die staatliche Einheit und noch im Vorlauf eine wirtschaftliche Belebung mit Angleichung des Lebensstandards zu erwarten sei. Zum wahlentscheidenden Argument wurde, dass das Geld aus Bonn nur flie\u00dfen werde, wenn sich die W\u00e4hler Bonn-konform verhielten.<\/h3>\n<p><i>Reden zu Deutschland \u201d&#8230;was zusammengeh\u00f6rt<\/i>, S.151-153<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Was wollen Sie beide abschlie\u00dfend sagen?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Willy Brandt:<\/span> Jetzt ist das f\u00fcreinander Einstehen der Deutschen erste B\u00fcrgerpflicht. Und gemeinsame Institutionen, die schleunigst auf den Weg bringen, was nicht aufgeschoben werden darf \u2013 von der W\u00e4hrung bis hin zum sozialen Netz. Nicht um hektischen Anschluss geht es, sondern um vern\u00fcnftigen Zusammenschluss. Was zusammenw\u00e4chst, weil es zusammengeh\u00f6rt, will nicht dem Chaos ausgesetzt, sondern pfleglich behandelt sein.<\/h3>\n<p><i>Reden zu Deutschland \u201d&#8230;was zusammengeh\u00f6rt<\/i>, S.119<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Helmut Kohl:<\/span> Am Vorabend der Wahl ging ich mit einer Erkl\u00e4rung an die \u00d6ffentlichkeit, um die Bedeutung dieses Ereignisses herauszustellen: \u201eDie Vereinigung der beiden Staaten in Deutschland zu einem freiheitlichen, demokratischen und sozialen Bundesstaat ist die Herausforderung der Stunde. Die Wahl zur Volkskammer der DDR ist eine Schicksalswahl f\u00fcr ganz Deutschland. Jeder wahlberechtigte B\u00fcrger in der DDR ist aufgerufen, sein Wahlrecht zu nutzen und mitzubauen an einer besseren Zukunft in seiner Heimat, mitzubauen an einem freien und geeinten Deutschland in einem freien und geeinten Europa.\u201d<\/h3>\n<p><i>Erinnerungen 1982-1990, \u00dcberw\u00e4ltigender Sieg<\/i><\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Herr Willy Brandt und Herr Helmut Kohl, ich danke Ihnen f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch.<\/h3>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/n4RjJKxsamQ\" width=\"420\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe>\ufffc<\/p>\n<div class='watch-action'><div class='watch-position align-right'><div class='action-like'><a class='lbg-style1 like-655 jlk' href='javascript:void(0)' data-task='like' data-post_id='655' data-nonce='166a765446' rel='nofollow'><img class='wti-pixel' src='https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/plugins\/wti-like-post\/images\/pixel.gif' title='Interessant' \/><span class='lc-655 lc'>+61<\/span><\/a><\/div><\/div> <div class='status-655 status align-right'><\/div><\/div><div class='wti-clear'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Orelie: Guten Tag, Herr Helmut Kohl und Herr Willy Brandt. 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