{"id":565,"date":"2014-07-05T10:45:51","date_gmt":"2014-07-05T09:45:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.einjahrzitate.de\/?p=565"},"modified":"2024-11-02T19:20:43","modified_gmt":"2024-11-02T18:20:43","slug":"interview-brandtcamusrahnersartrewilliams-die-freiheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/?p=565","title":{"rendered":"Interview: Willy Brandt~Albert Camus~Karl Rahner~Jean-Paul Sartre~Tennessee Williams &#8211; Die Freiheit"},"content":{"rendered":"<h3><a href=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/fleurs.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-577\" src=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/fleurs.jpg\" alt=\"fleurs\" width=\"800\" height=\"100\" srcset=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/fleurs.jpg 800w, https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/fleurs-300x37.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Guten Tag, ich begr\u00fc\u00dfe ganz herzlich die Schriftsteller Albert Camus, Jean-Paul Sartre und Tennessee Williams, den Theologen Karl Rahner und den Politiker Willy Brandt. Wir haben uns vorgenommen, \u00fcber die Freiheit zu sprechen, ein gro\u00dfes Wort. Beginnen wir mit Ihnen, Herr Rahner, und lassen wir zuerst einmal die Theologie beiseite, und so frage ich Sie, was Sie unabh\u00e4ging vom christlichen Verst\u00e4ndnis der Freiheit zu dieser zu sagen haben?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Karl Rahner:<\/span> Freiheit wird anf\u00e4nglich gesehen als Freiheit von sozialem, wirtschaftlichem, politischem Zwang, als Gegensatz zur Sklaverei, zur Knechtschaft usw. Sie ist also zun\u00e4chst eine Eigenschaft des den Staat mittragenden, ihn mitbestimmenden B\u00fcrgers einer unabh\u00e4ngigen Polis. Der Begriff wird dann individueller und innerlicher: Frei ist der, der die Autopraxia hat, der tun kann, was er will. Und diese Freiheit zu sich selbst als Nicht-gebunden-Sein durch M\u00e4chte, die einen sich selbst entfremden, wird immer mehr als auf eine Innerlichkeit beschr\u00e4nkt gesehen, wo der Mensch eben je er selber ist und sein kann.<\/h3>\n<p>Karl Rahner, <i>Gnade als Freiheit<\/i>, Herder Verlag, Freiburg im Breisgau, Juli 1968, S.32<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Herr Sartre, in Ihren fr\u00fchen Werken, sieht der Mensch sich seiner individuellen Freiheit geradezu beraubt. Zu welcher Einsicht kommt Ihr alter-ego, Antoine Roquentin in Ihrem Roman <i>Der Ekel<\/i>?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Jean-Paul Sartre:<\/span> Dann habe ich diese Erleuchtung gehabt. Das hat mir den Atem beraubt. Nie, vor diesen letzten Tagen, hatte ich geahnt, was das hei\u00dft \u00ab\u00a0existieren\u00a0\u00bb. Ich war wie die anderen, wie jene, die am Meer entlangspazieren, in ihrer Fr\u00fchjahrsgarderobe. Ich sagte wie sie: \u00ab\u00a0das Meer ist gr\u00fcn.\u00a0\u00bb<\/h3>\n<p>Jean-Paul Sartre, <i>Der Ekel<\/i>, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, November 2013, S.200 <\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Sie, Herr Williams wollten genauso wie Jean-Paul Sartre schon in Ihren jungen Jahren Schriftsteller werden. Auf was kam es Ihnen hierbei an?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Tennessee Williams:<\/span> Als ich ein junges Talent war und unter anderen jungen Talenten lebte, kannten wir kein Selbstmitleid. Nat\u00fcrlich wissen wir alle, dass das, was als Selbstmitleid gilt, eine der elementarsten Empfindungen der menschlichen Rasse ist. Doch wir hatten keine Zeit und die meisten von uns auch keine Neigung dazu, darin zu schwelgen. Was ich unter den K\u00fcnstlern meiner Generation weit \u00f6fter beobachtete, war das Gef\u00fchl der Selbstachtung, zuweilen bis hin zu \u00fcbertriebenem Stolz.<\/h3>\n<p>Tennessee Williams, <i>Memoiren<\/i>, Fischer Verlag, Frankfurt am Main, September 1979, S.15<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Diese Selbstachtung war gleichzeitig eine Reaktion auf Ihren harten Alltag, denn wie sah dieser aus?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Tennessee Williams:<\/span> Es war das Jahr, wenige Jahre bevor mein Leben sich durch den Erfolg der <i>Glasmenagerie<\/i> ein f\u00fcr allemal \u00e4nderte, in dem ich buchst\u00e4blich alles verpf\u00e4nden musste, was ich besa\u00df, inklusive einer alten, geliehenen Reise-Schreibmaschine, und alles andere an beweglichen alten und neuen Dingen, darunter meine s\u00e4mtlichen Kleider au\u00dfer einem schmutzigen Flanellhemd, einer Reithose und und einem Paar Reitstiefel, Relikte aus meiner Studienzeit. Und es war das Jahr, in dem ich wegen Mietr\u00fcckstands, und es handelte sich immer um eine geringe Miete, aus einer Bleibe nach der anderen herausflog, und das Jahr, in dem ich mir auf der Stra\u00dfe eine Zigarette schnorren musste.<\/h3>\n<p><i>Memoiren<\/i>, S.13<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Kommen wir zu Ihnen Herr Brandt, Sie sind seit Ihrer fr\u00fchen Jugend in der Sozialdemokratie verwurzelt. In Ihrem Buch <i>Links und frei<\/i> machen Sie deutlich, inwiefern f\u00fcr die Arbeiterschaft die sozialen Umst\u00e4nde auch mit ihrer Freiheit verkn\u00fcpft sind. K\u00f6nnen Sie diesen Umstand erkl\u00e4ren?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Willy Brandt:<\/span> Ich habe nicht aus B\u00fcchern erfahren, sondern selbst erlebt, was das t\u00e4glich Brot f\u00fcr breite Schichten des Volkes bedeutete. Doch zugleich habe ich auch fr\u00fch gelernt, wieviel die Bewegung der Lohnarbeiter mit der alten Wahrheit zu tun hatte, dass der Mensch vom Brot allein nicht lebt. Die aufstrebende Arbeiterschaft suchte mehr als materielle Lebensinhalte. Die Arbeiterbewegung als Kulturbewegung hatte nicht allein mit einem Nachholbedarf zu tun. Sie entwickelte ihre eigenen Anspr\u00fcche und Ausdrucksformen.<\/h3>\n<p>Willy Brandt, <i>Links und frei<\/i>, Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg, 2012, S.21-22<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Herr Camus, Sie widmen in Ihrem philosophischen Essay <i>Der Mythos des Sisyphos<\/i> der <i>absurden Freiheit<\/i> ein ganzes Kapitel. Was ist unter dieser Art der Freiheit zu verstehen?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Albert Camus:<\/span> Das Problem der \u00ab\u00a0Freiheit an sich\u00a0\u00bb hat keinen Sinn. Es ist n\u00e4mlich an das Gottesproblem gebunden. Deshalb vermag ich mich nicht der Lobpreisung oder der einfachen Definition eines Begriffes zu \u00fcberlassen, der mir entgleitet und sinnlos wird, sobald er \u00fcber den Rahmen meiner individuellen Erfahrung hinausgeht. Ich verstehe nicht, was eine Freiheit sein kann, die mir von einem h\u00f6heren Wesen geschenkt wird. Die einzige Freiheit, die ich kenne, ist die des Geistes und des Handelns. Das Absurde macht zwar alle meine Chancen einer ewigen Freiheit zunichte, doch gibt es mir eine Handlungsfreiheit wieder und feiert sie. Dieser Verlust an Hoffnung und Zukunft bedeutet f\u00fcr den Menschen einen Zuwachs an Beweglichkeit.<\/h3>\n<p>Albert Camus, <i>Der Mythos des Sisyphos<\/i>, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, Juni 2004, S.75-76<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Sie, Herr Sartre haben geschrieben, dass der Mensch dazu verurteilt ist, frei zu sein. K\u00f6nnen Sie das erl\u00e4utern?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Jean-Paul Sartre:<\/span> Er ist verurteilt, weil er in die Welt geworfen ist, als verantwortliches Wesen, ohne Gnade. Von den ewigen Werten verlassen, m\u00fcssen wir unsere eigenen Werte schaffen. \u00ab\u00a0Grundlegende Wahl\u00a0\u00bb, <i>choix fondamental<\/i>, ist der Ausdruck, den ich benutze, um zu beschreiben, was in diesem Augenblick geschieht &#8211; ein Augenblick, der sich in Wirklichkeit \u00fcber eine gewisse Zeitspanne erstreckt -, in dem ein Mensch etwas aus seinem Ich macht, aus diesem Ich, das bis dahin von anderen \u00ab\u00a0gemacht\u00a0\u00bb worden ist. Anfangs sind wir von anderen \u00ab\u00a0gemacht\u00a0\u00bb, dann \u00ab\u00a0machen\u00a0\u00bb wir uns selbst \u00ab\u00a0neu\u00a0\u00bb, ausgehend von dem, was andere aus uns gemacht haben. Aber in dem Moment, in dem wir uns selbst \u00ab\u00a0neu machen\u00a0\u00bb, tritt eine Dialektik ein: wir sehen uns pl\u00f6tzlich ganz anders, als wir erwartet hatten, und auch, als die anderen von uns erwartet hatten. Das ist Freiheit, aber eben da das nichts Lustiges ist, benutze ich die Formulierung, \u00ab\u00a0verurteilt, frei zu sein\u00a0\u00bb.<\/h3>\n<p>Jean-Paul Sartre, <i>Sartre \u00fcber Sartre &#8211; Autobiographische Schriften<\/i>, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, Juli 1985, S.131<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Was k\u00f6nnen Sie, Herr Rahner, diesmal als Theologe hierauf sagen?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Karl Rahner:<\/span> Die Freiheit hat einen theologischen Charakter nicht erst dann und dort, wo Gott explizit in kategorialer Gegenst\u00e4ndlichkeit neben anderen Objekten vorgestellt wird, sondern immer und \u00fcberall vom Wesen der Freiheit selber her, weil in jedem Akt der Freiheit Gott als ihr tragender Grund und letztes Woraufhin unthematisch gegeben ist. F\u00fcr das christliche Verst\u00e4ndnis der Freiheit ist es entscheidend, dass diese Freiheit nicht nur erm\u00e4chtigt ist von Gott her und nicht nur auf ihn als den tragenden Horizont kategorialer Wahlfreiheit bezogen ist, sondern Freiheit Gott selbst gegen\u00fcber ist. Dies ist das schauervolle Geheimnis der Freiheit im christlichen Verst\u00e4ndnis. <\/h3>\n<p><i>Gnade als Freiheit<\/i>, S.34-35<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Und worin liegt die Schwierigkeit?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Karl Rahner:<\/span> Dass die Freiheit eine solche gegen\u00fcber ihrem tragenden Grund selbst ist.<\/h3>\n<p><i>Gnade als Freiheit<\/i>, S.35<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Wir haben nun \u00fcber das Verst\u00e4ndnis der Freiheit gesprochen, aber zu diesem geh\u00f6rt doch auch das menschliche Handeln. Was k\u00f6nnen Sie, Herr Karl Rahner dazu sagen?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Karl Rahner:<\/span> Wir Christen m\u00fcssen dialogf\u00e4hig sein und den Dialog mit allen suchen, schon deshalb, weil der <i>eine<\/i> gesellschaftliche Raum auch der Raum der Freiheit aller sein muss. Im Widerspruch der Meinungen und sogar des Kampfes kann eben doch ein wirklich tiefstes Gemeinsames vers\u00f6hnend walten: die Treue zur Verantwortung der Freiheit, die bedingungslose Achtung vor der W\u00fcrde jedes Menschen, die Liebe zum N\u00e4chsten und zum Fernsten.<\/h3>\n<p><i>Gnade als Freiheit<\/i>, S.82<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Sie, Herr Tennessee Williams waren oftmals der  herrschenden Homophobie ausgesetzt, und es kam auch zu Handgreiflichkeiten gegen Sie. Was m\u00fcsste sich  \u00e4ndern, damit jeder Mensch in Freiheit leben kann?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Tennessee Williams:<\/span> Es gibt einen neuen Journalismus, einen neuen Stil sowohl beim Film wie im Theater und auch einen neuen Rezensionsstil, ja, praktisch ist alles und jedes, womit wir leben, einem neuen Stil unterworfen, doch was uns, meiner Meinung nach, am allermeisten not tut, ist eine neue Moral. Ich glaube, wir sind an einem Punkt angelangt, an dem diese neue Moral zur zwingenden Notwendigkeit wird, um das Leben in ertr\u00e4glicher Form fortzusetzen.<\/h3>\n<p><i>Memoiren<\/i>, S.289<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Herr Sartre, wollen Sie hierzu etwas sagen?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Jean-Paul Sartre:<\/span> Es gibt heute kein wirkliches Moralsystem, weil die Existenzbedingungen f\u00fcr ein solches System nicht vorhanden sind. Die Menschen sind unsichtbar f\u00fcreinander. Zu viele Sozialstrukturen verstellen ihnen den Blick. Die Bedingungen, die die Menschen f\u00fcr eine neue Gesellschaftsordnung empf\u00e4nglich machen k\u00f6nnten, sind nicht vorhanden. In einer Gesellschaft wie der unseren versperrt die Masse der sozialen Strukturen &#8211; um von besonderen Schicksalen und pers\u00f6nlichen Zw\u00e4ngen gar nicht zu sprechen &#8211; unweigerlich den Weg zum gegenseitigen Verst\u00e4ndnis.<\/h3>\n<p><i>Sartre \u00fcber Sartre<\/i>, S.135<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Herr Camus, worauf kommt es f\u00fcr Sie an, damit die Freiheit an Boden gewinnt?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Albert Camus:<\/span> Es gibt keine Idealfreiheit, die uns eines Tages mit einem Schlag geschenkt w\u00fcrde. Die Freiheiten m\u00fcssen erk\u00e4mpft werden, eine nach der anderen, und die uns verbleibenden sind Etappen, unzureichende, gewiss, aber doch Etappen auf dem Weg zu einer greifbaren Befreiung.<\/h3>\n<p>Albert Camus, <i>Verteidigung der Freiheit<\/i>, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, Juli 1997, S.52<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Sie, Herr Brandt trugen mehrfach die Regierungsverantwortung. Was k\u00f6nnen Sie abschlie\u00dfend sagen?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Willy Brandt:<\/span> Wer, wie ich, 1913 geboren wurde, kann sich \u00fcber einen Mangel an schlimmer Erfahrung und bitterer Entt\u00e4uschung nicht beklagen. Doch hat das Jahrhundert nicht auch ermutigende Beweise bereitgehalten? Den Menschen ist die F\u00e4higkeit gegeben, sich zu befreien aus Elend und Not. Den Menschen ist auch die F\u00e4higkeit gegeben, sich aufzulehnen gegen Unterdr\u00fcckung und Zwangsherrschaft. Dabei \u00fcbersch\u00e4tze ich nicht die M\u00f6glichkeit der V\u00f6lker, die Fehler derer zu korrigieren, die mit Verstand zu regieren verpflichtet w\u00e4ren.<\/h3>\n<p>Willy Brandt, <i>Erinnerungen<\/i>, Ullstein Verlag, Berlin,Frankfurt\/M., November 2003, S.496<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Ich danke Ihnen allen f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch<\/h3>\n<div class='watch-action'><div class='watch-position align-right'><div class='action-like'><a class='lbg-style1 like-565 jlk' href='javascript:void(0)' data-task='like' data-post_id='565' data-nonce='b5ccdaea7f' rel='nofollow'><img class='wti-pixel' src='https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/plugins\/wti-like-post\/images\/pixel.gif' title='Interessant' \/><span class='lc-565 lc'>+87<\/span><\/a><\/div><\/div> <div class='status-565 status align-right'><\/div><\/div><div class='wti-clear'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Orelie: Guten Tag, ich begr\u00fc\u00dfe ganz herzlich die Schriftsteller Albert Camus, Jean-Paul Sartre und Tennessee Williams, den Theologen Karl Rahner und den Politiker Willy Brandt. 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