{"id":3177,"date":"2025-07-20T11:05:30","date_gmt":"2025-07-20T10:05:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/?p=3177"},"modified":"2025-08-01T14:50:57","modified_gmt":"2025-08-01T13:50:57","slug":"klaus-mann-kindheitserinnerungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/?p=3177","title":{"rendered":"Klaus Mann &#8211; Kindheitserinnerungen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Klaus.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Klaus.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"97\" class=\"alignnone size-full wp-image-3184\" srcset=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Klaus.png 800w, https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Klaus-300x36.png 300w, https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Klaus-768x93.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Guten Tag, Herr Klaus Mann. Ich freue mich, dass Sie meiner Einladung zu diesem Gespr\u00e4ch gefolgt sind. Wir wollen \u00fcber Erinnerungen aus Ihrer Kindheit sprechen. Was k\u00f6nnen Sie als erstes hierzu sagen?<\/h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Klaus Mann:<\/span> Die Zeit der Kindheit scheint mir jetzt , in der Erinnerung, eine gl\u00e4nzende Reihenfolge heiterer Zeremonien und zeremonieller Freuden. Es gibt immer etwas, dem man erwartungsvoll entgegensieht. Am Vormittag freut man sich auf das Mittagessen; w\u00e4hrend man die Suppe l\u00f6ffelt, tr\u00e4umt man  schon vom Pudding. Von September bis Dezember wartet man auf Weihnachten \u2013 die wundervolle Minute im dunklen Zimmer, wo wir die feierlichen Lieder singen, bevor die Fl\u00fcgelt\u00fcre sich \u00f6ffnet und den glitzernden Anblick des Zauberbaumes enth\u00fcllt. Die folgenden Wochen sind noch von Weihnachtserinnerungen erleuchtet, die allm\u00e4hlich in die Erwartung des Osterfestes \u00fcbergehen. Freilich kann der Ritus der bunten Eier es nicht mit der gro\u00dfen Freude des geschm\u00fcckten Tannenbaumes aufnehmen; aber Ostern ist auf seine Art doch auch eine gro\u00dfe Sache \u2013 der heitere Beginn des Fr\u00fchlings, das Versprechen des Sommers.<\/h3>\n<p>Klaus Mann, <i>Der Wendepunkt<\/i>, Rowohlt Verlag, Hamburg, Mai 2019, e-book, Amazon kindle, S.43-44<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Kommen wir zu weiteren Erlebnissen. In der Nacht w\u00e4hrend des Schlafs hatten Sie als Kind h\u00e4ufig Albtr\u00e4ume und wachten voller Angst auf. Wie alt waren Sie damals?<\/h3>\n<h3><span style=\" color:#3366ff;\">Klaus Mann:<\/span> Im Alter von f\u00fcnf oder sogar fr\u00fcher war ich schon vertraut mit dem b\u00f6sen Gefl\u00fcster der Albtr\u00e4ume. Die Stube, die ich erst mit Erika teilte, dann mit Golo, f\u00fcllte sich nachts mit Gespenstern. Wie ich ihn verabscheute, den blassen Herrn, der fast jede Nacht meinen Frieden zu st\u00f6ren kam. Manchmal trug er seinen Kopf unterm Arm, als w\u00e4re es ein Blumentopf oder ein Zylinder.<\/h3>\n<p> <i>Ibid.<\/i>, S.25<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Was l\u00f6ste dieses Bild bei Ihnen aus?<\/h3>\n<h3><span style=\" color:#3366ff;\">Klaus Mann:<\/span> Mir brach der Angstschwei\u00df aus angesichts dieser wei\u00dfen Fratze, die in so ungew\u00f6hnlicher Position freundlich nickte und grinste.<\/h3>\n<p><i>Ibid<\/i><\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Kam jemand Ihnen und Ihren Geschwistern zu Hilfe?<\/h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Klaus Mann:<\/span> \u201eSchaut ihn doch einfach nicht an, wenn er wiederkommt!\u201d riet Vater. \u201eSagt ihm nur, dass ein Kinderschlafzimmer kein Ort ist, wo anst\u00e4ndige Geister sich herumtreiben, und dass er sich sch\u00e4men sollte. Und wenn das immer noch nicht gen\u00fcgt, so tut ihr gut daran hinzuzuf\u00fcgen, dass euer Vater sehr reizbar ist und h\u00e4sslichen Spuk in seinem Haus nicht duldet.\u201d<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i><\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Nutzten die Ratschl\u00e4ge Ihres Vaters etwas?<\/h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Klaus Mann:<\/span> Es war ein durchschlagender Erfolg und bewies uns aufs eindrucksvollste, wie viel der v\u00e4terliche Einfluss sogar in der Gespenster-Sph\u00e4re vermochte. Um diese Zeit begannen wir ihn \u201eZauberer\u201d zu nennen, zun\u00e4chst nur unter uns; da wir aber bemerkten, dass der Name ihm nicht missfiel, kam er bald auch offiziell zur Anwendung.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>,S.26<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Diesen Namen  behielt Thomas Mann bei. Aber bleiben wir bei Ihrer Kindheit. Wie haben Sie w\u00e4hrend dieser Ihren Vater in Erinnerung behalten?<\/h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Klaus Mann:<\/span> \u201eVater\u201d\u2026: das ist die kitzelnde Ber\u00fchrung eines Schnurrbartes; der Duft von Zigarren, Eau de Cologne und frischer \u1e84\u00e4sche; ein sinnendes, zerstreutes L\u00e4cheln, ein trockenes R\u00e4uspern, ein zugleich abwesender und durchdringender Blick. \u201eVater\u201d bedeutet eine freundliche, sonore Stimme, die langen B\u00fccherreihen im Arbeitszimmer, der wohlgeordnete Schreibtisch mit dem stattlichen Tintenfass, dem leichten Korkfederhalter, der \u00e4gyptischen Statuette, dem Miniaturportr\u00e4t Savonarolas auf dunklem Grund; ged\u00e4mpfte Klaviermusik, die aus dem halbdunklen Wohnzimmer kommt. Ja, die Musik, mehr als irgendein anderes Attribut, scheint essentiell zu seinem Wesen zu geh\u00f6ren.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.29-30<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Und Ihre Mutter, die Mielein genannt wurde, was k\u00f6nnen Sie zu ihr sagen?<\/h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Klaus Mann:<\/span> Sie ist die vertrauteste Figur, die unentbehrliche. Sie lehrt uns, zu beten und zu schwimmen und uns die Z\u00e4hne zu putzen; sie macht den Speisezettel, kauft die Geburtstagsgeschenke, sieht die Schulaufgaben durch, geht mit uns zum Rodeln und zum Schlittschuhlaufen. Das m\u00fctterliche Haar ist weich und dunkel; die m\u00fctterlichen Augen sind goldbraun; die m\u00fctterlichen H\u00e4nde sind zugleich zart und t\u00fcchtig: sie k\u00f6nnen das Loch in deinem Hemd stopfen und sogar deine Haare schneiden. Sie k\u00f6nnen strafen und streicheln, spielen und liebkosen.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.31<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Sie und Ihre zu der Zeit drei Geschwister Erika, Golo ind Monika hatten au\u00dferdem ein Kinderm\u00e4dchen, das nach einiger Zeit durch ein anderes ersetzt wurde. Was k\u00f6nnen Sie zu diesen Damen sagen?<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Klaus Mann:<\/span> Nat\u00fcrlich unterschieden sich die hohen Frauen in Einzelheiten voneinander, aber was sie gemeinsam hatten, war tiefer und wesentlicher. Alle schwelgten sie in der Erinnerung an einen idealen Haushalt, dem sie einst in f\u00fchrender Stellung angeh\u00f6rt hatten, das Palais eines ehrw\u00fcrdigen Barons oder Kommerzienrates, wo es zugleich sittsam und lustig zugegangen war. Alle bemerkten sie mit demselben g\u00f6nnerhaften L\u00e4cheln, dass unsere Eltern \u201esehr interessante Menschen\u201d, seien, wobei sie diskret auf den Unterschied anspielten, der zwischen unserer Bohemewirtschaft und dem tadellosen Haushalt des Kommerzienrates nun einmal leider bestand. \u201eAndere Kinder\u201d waren kr\u00e4ftig, brav, wahrheitsliebend, im Gegensatz  zu uns wilden heuchlerischen Schw\u00e4chlingen. Wir konnten andere Kinder nicht leiden. Es war erst viel sp\u00e4ter, als ich etwa zw\u00f6lf Jahre alt war, dass wir anfingen, Freunde zu haben.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.39-40<\/h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Das muss nach dem ersten Weltkrieg gewesen sein. So sollten wir, Herr Klaus Mann, nun auf diese d\u00fcstere Zeit in Ihrer Kindheit zu sprechen kommen. Ihr Vater schrieb in diesen Jahren sein Buch <i>Betrachtungen eines Unpolitischen<\/i>, in dem er in den deutschen milit\u00e4rischen Aggressionen eine Verteidigung der deutschen Kultur sieht. Was k\u00f6nnen Sie hierzu sagen?<\/h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Klaus Mann:<\/span> In den \u201eBetrachtungen\u201d verschwendet ein adliger K\u00e4mpfer sein Talent, seine Kr\u00e4fte im Dienst einer fixen Idee. Er meint, eine edle Dame, \u201eKultur\u201d genannt, zu verherrlichen und zu besch\u00fctzen, w\u00e4hrend er in Wahrheit f\u00fcr recht unedle Interessen und Kr\u00e4fte eine wohlgesch\u00e4rfte Lanze bricht.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.79<\/h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Sein Bruder Heinrich hatte im ersten Kriegsjahr, in dem Deutschland im Siegestaumel schwebte eine Studie \u00fcber Emile Zola ver\u00f6ffentlicht, in der er Zolas Eintreten f\u00fcr den zu Unrecht verurteilten Hauptmann Alfred Dreyfus lobt. Warum f\u00fchlte sich Ihr Vater von der Parteiergreifung seines Bruders f\u00fcr Zola pers\u00f6nlich angegriffen?<\/h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Klaus Mann:<\/span> W\u00e4hrend die ganze Nation sich an den Heldentaten unserer unbesiegbaren Armee begeisterte, wagte Heinrich Mann, dem unbesiegbaren Geist des franz\u00f6sischen K\u00e4mpfers und Dichters ein literarisches Denkmal zu setzen. Wer nicht gut wegkommt in diesem Panegyrikus, das sind jene franz\u00f6sischen Intellektuellen, die damals der Sache des Hauptmanns Dreyfus, und also der Sache der Wahrheit und des Rechtes, verr\u00e4terisch in den R\u00fccken fielen. Mit ihnen wird aufs unbarmherzigste abgerechnet. Aber richten Heinrich Manns schwungvolle Invektiven sich wirklich nur gegen die franz\u00f6sischen Militaristen und Obskurantisten des ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts? Waren seine Anw\u00fcrfe nicht auch auf gewisse Zeitgenossen gem\u00fcnzt? So jedenfalls empfand es der reizbare Verteidiger der unpolitisch-musikalisch-pessimistischen Kultur. Die anspielungs- und beziehungsreiche Zola-Beschw\u00f6rung des Bruders traf und verletzte ihn wie ein pers\u00f6nlicher Angriff.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.80<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Daraufhin war der Kontakt zwischen den beiden Br\u00fcdern w\u00e4hrend der ganzen Kriegszeit unterbrochen. Wie beurteilten Sie diesen Krieg?<\/h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Klaus Mann:<\/span> Ich war noch nicht ganz acht Jahre alt, als der Krieg begann, und gerade zw\u00f6lf, als er endete. Aber selbst mein unerfahrener Sinn blieb nicht unber\u00fchrt von jenen noch halb geheimen Str\u00f6mungen, die zu der offiziellen Kriegsideologie in so verwirrendem Widerspruch standen. Der langsame Prozess dieses intellektuellen Erwachens wurde beschleunigt durch die Lekt\u00fcre eine Buches, Bertha von Suttners klassischer Anti-Kriegs-Roman \u201eDie Waffen nieder\u201d. Die \u00f6sterreichische Pazifistin \u00fcberzeugte mich von der Abscheulichkeit und von der Vermeidbarkeit des organisierten Massenmordes. Mir wurde klar, dass die Katastrophe h\u00e4tte verhindert werden k\u00f6nnen. Die Verantwortung lag also nicht ausschlie\u00dflich bei unseren Feinden, wie man uns so oft versichert hatte.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.82-83<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Auch gab es im Hause Mann Familiennachwuchs. Am 24. April 1918 wurde Ihre Schwester Elisabeth und am 21. April 1919 Ihr Bruder Michael geboren.<\/h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Klaus Mann:<\/span> Die beiden J\u00fcngsten waren inmitten von Aufruhr und Krise geboren. Angesichts der winzigen Kreaturen kamen wir uns recht w\u00fcrdig und \u00fcberlegen vor, fast wie Onkel und Tante. Wir mussten zugeben, dass sie h\u00f6chst drollig und niedlich waren \u2013 ein bisschen l\u00e4stig, wenn sie schrien, aber reizend anzuschauen, wenn sie lachten oder schlummerten. Die beiden Kleinen nahmen in erheblichem Ma\u00df die elterliche Z\u00e4rtlichkeit in Anspruch, woraus sich nat\u00fcrlich f\u00fcr uns ein gewisser Verlust ergab. Wir erkannten die Unvermeidlichkeiten dieses Vorganges und akzeptierten ihn so gelassen wie m\u00f6glich.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.98<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> M\u00f6chten Sie abschlie\u00dfend zu dem soeben Gesagten noch etwas hinzuf\u00fcgen?<\/h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Klaus Mann:<\/span> Elisabeth, genannt Medi, hatte ein s\u00fc\u00dfes Porzellangesichtchen; Michael (Bibi) hingegen wirkte eher sanguinisch. Elisabeth war der erkl\u00e4rte Liebling des Vaters; Mielein, um das Gleichgewicht herzustellen, verz\u00e4rtelte ihren J\u00fcngsten. F\u00fcr Golo und Monika war die Lage besonders heikel; denn da sie sich ja ihrerseits schon in mittleren Jahren befanden, konnten sie mit der erlesenen Niedlichkeit von Medi und Bibi nicht mehr konkurrieren, ohne es aber mit uns, den Gro\u00dfen, an Vitalit\u00e4t und Abenteuerlust aufzunehmen. Im Bereich des wirklichen Lebens geh\u00f6rten Erika und ich zusammen; unsere Solidarit\u00e4t war absolut und ohne Vorbehalt.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.98-99<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Herr Klaus Mann, ich danke Ihnen f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch.<\/h3>\n<div class='watch-action'><div class='watch-position align-right'><div class='action-like'><a class='lbg-style1 like-3177 jlk' href='javascript:void(0)' data-task='like' data-post_id='3177' data-nonce='166a765446' rel='nofollow'><img class='wti-pixel' src='https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/plugins\/wti-like-post\/images\/pixel.gif' title='Interessant' \/><span class='lc-3177 lc'>0<\/span><\/a><\/div><\/div> <div class='status-3177 status align-right'><\/div><\/div><div class='wti-clear'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Orelie: Guten Tag, Herr Klaus Mann. Ich freue mich, dass Sie meiner Einladung zu diesem Gespr\u00e4ch gefolgt sind. 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