{"id":3144,"date":"2025-05-03T15:21:13","date_gmt":"2025-05-03T14:21:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/?p=3144"},"modified":"2025-05-03T15:45:17","modified_gmt":"2025-05-03T14:45:17","slug":"jean-paul-sartre-maurice-merleau-ponty-eine-freundschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/?p=3144","title":{"rendered":"Jean-Paul Sartre Maurice Merleau-Ponty  Eine Freundschaft"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/deux_fleurs.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/deux_fleurs.png\" alt=\"\" width=\"814\" height=\"101\" class=\"alignnone size-full wp-image-3149\" srcset=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/deux_fleurs.png 814w, https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/deux_fleurs-300x37.png 300w, https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/deux_fleurs-768x95.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 814px) 100vw, 814px\" \/><\/a><\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Guten Tag, Herr Jean-Paul Sartre. Ich freue mich, dass Sie zu diesem Gespr\u00e4ch gekommen sind. Wir haben uns vorgenommen, von dem Philosophen und ihrem Freund Maurice Merleau-Ponty zu sprechen. Wo sind Sie ihm zum ersten Mal begegnet? <\/h3>\n<h3><span style=\" color:#3366ff;\">Jean-Paul Sartre:<\/span> In der Ecole Normale Sup\u00e9rieure kannten wir uns, ohne uns h\u00e4ufig zu sehen. Er war Externe, ich Interne: jede dieser Gruppen betrachtet sich als eine Ritterschaft, die andere als das Fu\u00dfvolk. Folgte der Milit\u00e4rdienst; ich war Gefreiter, er wurde Leutnant: wiederum zwei Ritterschaften. Wir verloren uns aus den Augen. Er bekam ein Lehramt, ich glaube in Beauvais; ich unterrichtete in Le Havre. <\/h3>\n<p>Jean-Paul Sartre, <i>Freundschaft und Widerspr\u00fcche<\/i>, in <i>Sartre \u00fcber Sartre -Autobiographische Schriften<\/i>, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, August 1977, S.61<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Das war im Jahr 1931 und Sie waren 26 Jahre alt. Wann sahen Sie Merleau-Ponty wieder?<\/h3>\n<h3><span style=\" color:#3366ff;\">Jean-Paul Sartre:<\/span> Der Krieg musste ausbrechen, damit wir uns n\u00e4herkamen. 1941 bildeten sich \u00fcberall in unserem Land Gruppen von Intellektuellen, die bestrebt waren, dem siegreichen Feind Widerstand zu leisten. Ich geh\u00f6rte zu einer dieser Gruppen, Sozialismus und Freiheit. Merleau-Ponty schloss sich uns an. Diese Begegnung war keine Wirkung des Zufalls: wir stammten beide aus dem republikanischen Kleinb\u00fcrgertum, und unsere Neigungen, unsere Tradition und unser Berufsethos trieben uns dazu, die Freiheit der Feder zu verteidigen.<\/h3>\n<p><i>Ibid<\/i>, S.63-64<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> In diesen Jahren wurden Sie und Merleau-Ponty Freunde, doch vertraten Sie beide in Ihren Diskussionen einen unterschiedlichen intellektuellen Ansatz, den weder er noch Sie aufgaben.<\/h3>\n<h3><span style=\" color:#3366ff;\">Jean-Paul Sartre:<\/span> Ich fand immer und finde heute noch, dass es nur eine Wahrheit gibt, in Detailfragen jedoch schien es mir besser, meine Ansichten aufzugeben, wenn ich meinen Gespr\u00e4chspartner nicht hatte \u00fcberzeugen k\u00f6nnen, dass er die seinen aufgeben m\u00fcsse. Merleau-Ponty hingegen fand eine Sicherheit in der Vielzahl der Perspektiven: er sah darin die Facetten des Seins. Was aber das andere betrifft, dass ich seine Vorbehalte mit Schweigen \u00fcberging, wenn ich es tat, so tat ich es mit gutem Gewissen. Mein Fehler war viel eher, die Dezimalen wegzustreichen, um schneller Einm\u00fctigkeit zu erzielen. Jedenfalls z\u00fcrnte er mir wohl nicht allzu sehr, da er sich die freundschaftliche Vorstellung erhalten hat, ich sei ein Vermittler. Ich wei\u00df nicht, ob er aus diesen Diskussionen Nutzen zog. Ich vergesse aber nicht, was ich ihnen verdanke: ein durchl\u00fcftetes Denken. Dies war meiner Ansicht nach der reinste Augenblick unserer Freundschaft.<\/h3>\n<p><i>Ibid<\/i>, S.64-65<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Und wie sch\u00e4tzen Sie Maurice Merleau-Pontys Haltung gegen\u00fcber dem Marxismus ein?<\/h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Jean-Paul Sartre:<\/span> Indessen war er kein Marxist: nicht die Idee wies er zur\u00fcck, sondern dass sie ein Dogma bildete. Er gestand nicht zu, dass der historische Materialismus die einzige Erhellung der Geschichte darstelle noch dass diese Erhellung aus einer ewigen Quelle komme, die prinzipiell den Wechself\u00e4llen des Ereignisses entzogen sei. Was warf er im Grunde der marxistischen Geschichtstheorie vor? Nichts anderes als diesen einen Hauptpunkt: sie lie\u00df der Kontingenz keinen Raum.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.37<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Im Marxismus ist die Geschichte ein Verlauf von Klassenk\u00e4mpfen, w\u00e4hrend sie f\u00fcr Merleau-Ponty, wie Sie gerade sagten, der Kontingenz unterliegt, was bedeutet, dass ein Ereignis eintreffen kann oder nicht oder dass es auch anders sein kann, als vorauszusehen war. Was k\u00f6nnen Sie hierzu sagen?<\/h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Jean-Paul Sartre:<\/span> Der Marxismus ist im Grunde eine Praxis, deren Ursprung der Klassenkampf ist. Was f\u00fcr eine Lehre es auch immer gewesen w\u00e4re, er h\u00e4tte ihr misstraut, weil er gef\u00fcrchtet h\u00e4tte, darin eine Konstruktion des \u201e\u00dcberblicksdenkens\u201d zu entdecken. Ein Relativismus also, aber aus Vorsicht; er glaubte nur an das eine Absolute: unsere Verankerung, das Leben.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>,S.68<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Herr Sartre, kommen wir auf die Zeitschrift <i>Les temps modernes<\/i> zu sprechen, die von Ihnen und Maurice Merleau\u2013Ponty im Jahr 1945 gegr\u00fcndet wurde.<\/h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Jean-Paul Sartre:<\/span> Seit 1943 tr\u00e4umten wir von der Zeitschrift. Wir hatten den gleichen Wunsch: aus dem Tunnel herauskommen, klar sehen. Er schrieb: \u201eUnsere einzige Zuflucht besteht in einer m\u00f6glichst vollst\u00e4ndigen, m\u00f6glichst getreuen Lekt\u00fcre der Gegenwart, die nichts im voraus \u00fcber deren Sinn sagt, die sogar das Chaos und die Sinnlosigkeit in ihr anerkennt, wo sie sich finden, die sich aber auch nicht versagt, eine Richtung und eine Idee in ihr festzustellen, wo sie sich finden.\u201d Das war unser Programm.<br \/>\n<i>Ibid.<\/i>, S.73<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Und wie entwickelte sich Merleau-Pontys Einstellug nach dem Krieg?<\/p>\n<h3>\n<p><span style=\"color:#3366ff;\">Jean-Paul Sartre:<\/span> Merleau schrieb: \u201eDer Krieg hat uns gelehrt, dass die Werte blo\u00dfe W\u00f6rter bleiben, wenn ihnen nicht durch eine wirtschaftliche und politische Infrastruktur zur Wirklichkeit verholfen wird.\u201d Merleau strebte nicht danach, der Verk\u00fcnder eines Proletariats unter der Trikolore zu werden. Merleau verlieh dem gemeinsamen Wunsch nach demokratischer Einheit und nach Reformen am radikalsten Ausdruck. So aber war Merleau-Ponty, allein, ohne Parteig\u00e4nger und Eiferer; sein stets originelles, stets neu ansetzendes Denken gewann an Glaubw\u00fcrdigkeit.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.82-84<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Zwischen 1945 und 1950 \u00e4nderte Maurice Merleau-Ponty allerdings seinen politischen Standpunkt im Blick auf die franz\u00f6sischen Kommunisten. K\u00f6nnen Sie hierauf n\u00e4her eingehen?<\/h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Jean-Paul Sartre:<\/span> Man nehme sich die Texte des Jahres 1945 wieder vor, man stelle einen Vergleich an, und man wird seine Entt\u00e4uschung, den Verschlei\u00df seiner Hoffnungen ermessen. 1945:\u201eOhne Illusionen machen wir die Politik der KP.\u201d In seinem Artikel von 1950: \u201eWir haben die gleichen Werte wie ein Kommunist.\u201d Und, wie um die Schw\u00e4che dieses rein moralischen Bandes deutlicher zu zeigen: \u201eMan wird mir sagen, die Kommunisten h\u00e4tten keine Werte. Sie haben sie gegen ihren Willen.\u201d Mit ihnen \u00fcbereinzustimmen bedeutet f\u00fcr ihn, ihnen unsere Maximen zu unterstellen, obwohl er wei\u00df, dass sie sie zur\u00fcckweisen; und von der politischen \u00dcbereinstimmung ist \u00fcberhaupt nicht mehr die Rede.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.88<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Und wie wirkte sich dieser Umstand auf die Zeitschrift Les temps modernes aus?<\/h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Jean-Paul Sartre:<\/span> Als Leiter h\u00e4tten wir schon l\u00e4ngst, wir wussten es, eine Wahl treffen oder krepieren m\u00fcssen. Der mehr private Charakter unserer Zeitschrift gew\u00e4hrte uns eine Frist, aber unsere anfangs politische Position lief Gefahr, sich allm\u00e4hlich in Moralismus zu verwandeln. Wir sanken niemals auf das Niveau der sch\u00f6nen Seele herab, aber die musterhaften Gef\u00fchle sprossen in unserer Umgebung hervor, w\u00e4hrend die Manuskripte seltener wurden: wir verloren an H\u00f6he, die Leute hatten keine Lust mehr, bei uns zu schreiben.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.90<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> 1950 gab Merleau-Ponty sein Amt als politischer Leiter der Zeitschrift Les temps modernes auf; er blieb allerdings weiterhin Chefredakteur. Zwei Jahre sp\u00e4ter verlie\u00df er die Zeitschrift. Sie hatten einen kritischen von ihm geschriebenen Vorspann zu einem Artikel weggelassen. Um welchen Artikel handelte es sich und was taten Sie gegen Merleau-Pontys Ausscheiden?<\/h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Jean-Paul Sartre:<\/span> Ein Marxist schlug mir vor, f\u00fcr uns \u00fcber \u201eDie Widerspr\u00fcche des Kapitalismus\u201d zu schreiben. Der Artikel wurde in meiner Abwesenheit abgeliefert; er taugte nichts. Merleau- Ponty konnte sich nicht entschlie\u00dfen, ihn ohne einen Vorspann erscheinen zu lassen. Merleau nahm die Gelegenheit wahr, dem Autor in zwei Zeilen vorzuwerfen, dass er die Widerspr\u00fcche des Sozialismus nicht einmal erw\u00e4hnt habe. Ich las den Artikel mit seinem Vorspann und war um so \u00e4rgerlicher \u00fcber diesen, je unhaltbarer ich jenen fand. Merleau, der die Nummer, wie man sagt, gemacht hatte, hatte seinerseits Paris verlassen, ich konnte ihn nicht erreichen. Allein und in frischfr\u00f6hlicher Wut spannte ich den Vorspann einfach aus, der Artikel erschien ohne ihn. Merleau, der sah, dass man seinen Text gestrichen hatte, nahm die Sache von der schlechtesten Seite. Er griff zum Telefon und teilte mir seine K\u00fcndigung mit. Ich versuchte mit allen Mitteln, ihn von seiner Entscheidung abzubringen: er blieb unersch\u00fctterlich. Ich sah ihn einige Monate lang nicht mehr; er erschien nicht mehr in Les temps modernes und befasste sich niemals wieder mit der Zeitschrift.<\/h3 \n<i>Ibid<\/i>, S.109<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Und wie wirkte sich dieses Geschehen auf die Freundschaft zwischen Ihnen und Merleau-Ponty aus?<\/h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Jean-Paul Sartre:<\/span> Zun\u00e4chst mied er mich. Ich traf ihn manchmal, wir blieben einen Augenblick stehen, um miteinander zu sprechen; wenn wir uns schon verabschiedeten schlug ich ihm vor, dass wir uns tags darauf oder die folgende Woche wiedersehen sollten, worauf er mit zur\u00fcckhaltender H\u00f6flichkeit antwortete: \u201eIch werde dich anrufen\u201d und niemals anrief.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.111<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Im Jahr 1953 starb seine Mutter, an der er sehr hing. Mit ihr verband ihn eine gl\u00fcckliche Kindheit. Was k\u00f6nnen Sie hierzu sagen?<\/p>\n<h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Jean-Paul Sartre:<\/span> St\u00e4ndig f\u00fchrte das stillschweigende Einverst\u00e4ndnis zwischen Mutter und Sohn sie auf die fr\u00fchen Erinnerungen zur\u00fcck; und so trug , solange sie am Leben war, die Verbannung Merleaus noch milde Z\u00fcge. Als seine Mutter starb, schlug der Wind alle T\u00fcren zu. Er hatte davon getr\u00e4umt, sein Heil zu gewinnen: als er jung war, durch die christliche Gemeinschaft; als er erwachsen war, durch seine politischen Kameradschaften. Was blieb ihm? Seit einiger Zeit schon schwieg er: als das Schweigen nicht mehr gen\u00fcgte, wurde er Eremit und verlie\u00df sein Arbeitszimmer nur noch, um zum Coll\u00e8ge de France zu gehen.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.111-112<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Schon seit 1952 hatte Merleau-Ponty am Coll\u00e8ge de France einen Lehrstuhl f\u00fcr Philosophie inne. Doch kommen wir nochmals auf ihre Freundschaft zur\u00fcck. Bei welcher Gelegeheit kamen Sie und Merleau-Ponty sich wieder n\u00e4her?<\/h3>\n<h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Jean-Paul Sartre:<\/span> Das geschah in Venedig, w\u00e4hrend der ersten Monate des Jahres 1956: die Soci\u00e9t\u00e9 Europ\u00e9enne de Culture hatte dort Gespr\u00e4che zwischen den Schriftstellern aus Ost und West organisiert. Die Kolloquien zogen sich \u00fcber mehrere Tage hin: wir waren nicht g\u00e4nzlich einer Meinung. Aber unter so vielen verschiedenen Menschen, die einen \u00e4lter als wir, die anderen j\u00fcnger, aus allen vier Ecken Europas zusammengekommen, f\u00fchlten wir, dass ein und dieselbe Kultur, ein und dieselbe f\u00fcr uns allein g\u00fcltige Erfahrung uns verbanden. <\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.123-124<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Was k\u00f6nnen Sie bei seinen umfangreichen philosophischen Schriften in erster Linie von ihm sagen?<\/p>\n<h3>\n<h3>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Jean-Paul Sartre:<\/span> Er hat niemals aufgeh\u00f6rt, Humanist zu sein. <\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.121<\/p>\n<h3><span style=\"color:#3366ff;\">Orelie:<\/span> Herr Jean-Paul Sartre, ich danke Ihnen f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch.<\/h3\n\n<\/p>\n<div class='watch-action'><div class='watch-position align-right'><div class='action-like'><a class='lbg-style1 like-3144 jlk' href='javascript:void(0)' data-task='like' data-post_id='3144' data-nonce='166a765446' rel='nofollow'><img class='wti-pixel' src='https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/plugins\/wti-like-post\/images\/pixel.gif' title='Interessant' \/><span class='lc-3144 lc'>0<\/span><\/a><\/div><\/div> <div class='status-3144 status align-right'><\/div><\/div><div class='wti-clear'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Orelie: Guten Tag, Herr Jean-Paul Sartre. 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