{"id":307,"date":"2014-02-14T23:54:23","date_gmt":"2014-02-14T22:54:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.einjahrzitate.de\/?p=307"},"modified":"2025-10-16T17:25:14","modified_gmt":"2025-10-16T16:25:14","slug":"interview-steinbeck-fruchte-des-zorns","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/?p=307","title":{"rendered":"Interview: John Steinbeck &#8211; Fr\u00fcchte des Zorns"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/zorns2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-313\" src=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/zorns2.jpg\" alt=\"zorns\" width=\"800\" height=\"100\" srcset=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/zorns2.jpg 800w, https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/zorns2-300x37.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Guten Tag, Herr John Steinbeck, ich freue mich, dass Sie zu diesem Gespr\u00e4ch gekommen sind, in dem wir\u00a0\u00fcber Ihren Roman <i>Fr\u00fcchte des Zorns<\/i> sprechen wollen. Ihr\u00a0Roman hat nicht nur die Geschichte der Familie Joad zum Inhalt, sondern ist auch eine soziale Studie, in der Sie die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in den 1930er Jahren in dem US-Bundesstaat Oklahoma aufzeigen. Sie beginnen\u00a0mit der Beschreibung der Trockenperiode und den entstehenden Dust Bowl. Was haben diese f\u00fcr Folgen?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">John Steinbeck:<\/span> In den Wasserrinnen trocknete die Erde zu Staub, zu trockenen kleinen Str\u00f6men. Ein Tag verging, und der Wind wurde, gleichm\u00e4\u00dfig und ohne Sto\u00dfb\u00f6en, immer st\u00e4rker. Der Staub flog von den Stra\u00dfen auf und breitete sich aus und fiel auf das Unkraut am Rande der Felder. Dann wurde der Wind noch st\u00e4rker und heftiger und griff auch die Regenkruste in den Kornfeldern an. Nach und nach verdunkelte sich der Himmel vom Staub, und der Wind strich \u00fcber die Erde, lockerte den Staub und trug ihn davon. Als die Nacht wiederkam, war es schwarze Nacht; denn die Sterne konnten den Staub nicht durchdringen. Jetzt war der Staub gleichm\u00e4\u00dfig mit der Luft vermischt. Die H\u00e4user wurden dicht verschlossen und T\u00fccher um die Fenster und T\u00fcren gelegt, aber der Staub drang doch herein, so d\u00fcnn, dass er gar nicht zu sehen war, und er legte sich wie Pollen auf die Teller, auf die Tische und St\u00fchle. Die Leute wischten ihn sich von den Schultern. Kleine W\u00e4lle von Staub lagen auf den T\u00fcrschwellen.<\/h3>\n<p>John Steinbeck, <i>Fr\u00fcchte des Zorns<\/i>, Deutscher Taschenbuch Verlag, M\u00fcnchen, September 2007, S.7-9<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Die Farmer mit wenigen Hektar Land und die P\u00e4chter sahen sich aufgrund dieser Trockenheit ihrer Existenzgrundlage beraubt. Und sie hatten kein Geld. Was f\u00fcr einen Vorschlag machten ihnen die Landbesitzer?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">John Steinbeck:<\/span> Das tut uns leid, sagten die Landbesitzer. Die Bank, der f\u00fcnfzigtausend Hektar geh\u00f6ren, kann daf\u00fcr keine Verantwortung \u00fcbernehmen. Ihr befindet euch auf Land, das nicht euch geh\u00f6rt. Wenn ihr einmal \u00fcber der Grenze seid, k\u00f6nnt ihr vielleicht Baumwolle pfl\u00fccken im Herbst. Vielleicht kriegt ihr auch Wohlfahrt. Weshalb geht ihr nicht nach Westen, nach Kalifornien? Dort gibt&rsquo;s Arbeit, und es wird nie kalt. Ihr braucht blo\u00df die Hand auszustrecken und k\u00f6nnt euch \u00fcberall eine Orange pfl\u00fccken. Dort gibt&rsquo;s immer irgendeine Ernte, wo ihr arbeiten k\u00f6nnt.<\/h3>\n<p><i>Fr\u00fcchte des Zorns<\/i>, S.43<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Sehr viele der verarmten Familien, wie die Familie von Tom Joad ziehen daraufhin nach Westen, obgleich es ihnen sehr schwer f\u00e4llt, das Land, das sie bearbeiteten zu verlassen. Warum bezeichnen\u00a0Sie, Herr Steinbeck, die Beziehung dieser Menschen zum Land\u00a0als ein Wunder, das ein Traktorfahrer nicht nachempfinden kann?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">John Steinbeck:<\/span> Der Traktor ist tot. Und das ist einfach und bequem. So einfach, dass das Wunder aus der Arbeit schwindet, so bequem, dass das Wunder aus dem Land und seiner Bearbeitung schwindet und mit dem Wunder das tiefe Verst\u00e4ndnis und die Beziehung. Der Mensch, der \u00fcber die Erde geht, der wegen eines Steines seiner Pflugschar eine Drehung gibt, der die Handgriffe niederdr\u00fcckt, um die Schollen umzuwerfen, der sich auf die Erde kniet, um sein Vesperbrot zu essen &#8211; dieser Mensch, der mehr ist als seine Elemente, wei\u00df, dass auch das Land mehr ist als seine Analyse.<\/h3>\n<p><i>Fr\u00fcchte des Zorns<\/i>, S.141<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span>\u00a0Gew\u00f6hnten sich die vertriebenen Familien an die Route 66, die sie nahmen, um nach Westen zu fahren?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">John Steinbeck:<\/span> Die Stra\u00dfe wurde ihre Heimat und Bewegung ihr Ausdrucksmittel. Hier ist Texas zu Ende. New Mexico und die Berge. In der Ferne, eine Wellenlinie am Horizont, die Berge. Und die R\u00e4der der Wagen krachten, die Motoren waren hei\u00df, und Dampf scho\u00df aus den K\u00fchlern hoch. Sie krochen zum Pecos, \u00fcberquerten ihn bei Santa Rosa. Und sie fuhren noch zwanzig Meilen weiter.<\/h3>\n<p><i>Fr\u00fcchte des Zorns<\/i>, S.196<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Wie nennen Sie\u00a0von nun an diese Menschen?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">John Steinbeck:<\/span> Sie waren keine Farmer mehr, sie waren Wanderer. Und das Planen, das lange Schweigen und die Gedanken, die fr\u00fcher hinausgegangen waren auf die Felder, gingen jetzt auf die Stra\u00dfe, in die Ferne, nach Westen. Der Mann, der fr\u00fcher in \u00c4ckern gedacht hatte, dachte jetzt in engen Stra\u00dfenmeilen. Und seine Gedanken und seine Sorgen waren nicht mehr der Regen, der Wind und der Staub und die Ernte. Seine Augen untersuchten die Reifen, seine Ohren lauschten auf das Klappern der Motoren, und seine Sorgen galten dem \u00d6l, dem Benzin und dem d\u00fcnner werdenden Gummi zwischen der gepressten Luft und der Stra\u00dfe.<\/h3>\n<p><i>Fr\u00fcchte des Zorns<\/i>, S.234<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Die Familie Joad und der ehemalige Prediger Jim Casy machen in einem Camp halt, in dem sie von einem zerlumpten Mann zum ersten Mal erfahren, dass die Arbeitsl\u00f6hne in Kalifornien auf unlautere Weise gedr\u00fcckt werden. Wie geschieht das, wo doch auf den verteilten Handzetteln von guten L\u00f6hnen die Rede ist?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">John Steinbeck:<\/span> \u201ePass auf\u201d, sagte der Mann, \u201edieser Kerl braucht achthundert Leute. Er druckt f\u00fcnftausend von diesen Dingern, und vielleicht zwanzigtausend Leute sehen sie. Dann machen sich vielleicht zwei- bis dreitausend Leute auf den Weg wegen diesen Handzetteln. Leute, die weg m\u00fcssen und schon ganz verr\u00fcckt sind, weil sie nicht wissen, wohin.\u201d \u201eAber wozu denn das?\u201d rief Vater. \u201eDas wirst du kapieren, wenn du den Burschen siehst, der diese Handzettel rausgeschickt hat. Er braucht vielleicht zweihundert Leute, aber er redet mit f\u00fcnfhundert, und die erz\u00e4hlen&rsquo;s wieder andern, und wenn du hinkommst, dann sind tausend Leute da. Der Bursche sagt:\u201eIch zahle zwanzig Cents pro Stunde.\u201d Und vielleicht die H\u00e4lfte von den Leuten gehen weg. Aber es bleiben immer noch f\u00fcnfhundert da, die so verdammten Hunger haben, dass sie auch f\u00fcr nichts andres wie&rsquo;n bisschen Zwieback arbeiten w\u00fcrden. Ja, und dieser Bursche hat mit dem Landbesitzer einen Vertrag abgeschlossen, dass die Pfirsiche gepfl\u00fcckt werden oder die Baumwolle oder was es grade ist. Verstehst du&rsquo;s jetzt? Je mehr Leute er kriegt und je hungriger sie sind, desto weniger braucht er zu zahlen. Und er sucht sich Leute mit Kindern aus, wenn er kann, weil &#8230; verdammt, und ich sage, ich will&rsquo;s euch nicht miesmachen!\u201d<\/h3>\n<p><i>Fr\u00fcchte des Zorns<\/i>, S.227-228<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Die Familie Joad kommt schlie\u00dflich nach Kalifornien und sieht Kornfelder, Orangenhaine, aber auch brachliegendes Land. Aber sie und die anderen Familien werden als Okies beschimpft und m\u00fcssen schnell feststellen, dass sie nicht erw\u00fcnscht sind und und ihre Arbeitskraft nur zeitweise f\u00fcr einen geringen Lohn verkaufen k\u00f6nnen, von dem sie nicht einmal satt werden k\u00f6nnen. Der zerlumpte Mann in dem Camp hatte recht gehabt. Noch dazu f\u00e4llt die Familie auseinander. Der Gro\u00dfvater ist schon gestorben, und die Gro\u00dfmutter stirbt kurz nach der Ankunft in Kalifornien. Der Sohn Noah trennt sich von der Familie und geht flussabw\u00e4rts, und Connie, der Mann der schwangeren Tochter Rose von Sharon, auch Rosasharn genannt, macht sich davon. Und nun komme ich auf den Protagonisten Ihres Romans, auf Tom Joad, zu sprechen, der in John Fords Verfilmung von Henry Fonda dargestellt wurde. Er ist der \u00e4lteste Sohn, hat in Notwehr einen Menschen get\u00f6tet und nach vier Jahren aufgrund guter F\u00fchrung Bew\u00e4hrungsfrist bekommen. Als er nach Hause kommt, ist seine Familie schon weggegangen, um nach Kalifornien zu gelangen. Tom findet sie noch rechtzeitig, um mit ihr in einem Lastwagen den beschwerlichen, langen Weg auf der Route 66 bis Kalifornien zu machen. Er hilft, wo er kann. Aber es ist eine gro\u00dfe Verantwortung f\u00fcr ihn, wie\u00a0 kommt er damit zurecht?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">John Steinbeck:<\/span> Die Verantwortung belastete ihn. \u201eDas gef\u00e4llt mir nicht\u201d, sagte er. \u201eIch m\u00f6chte ausgehn wie Al. Und ich m\u00f6chte wild werden wie Vater, und ich m\u00f6chte mich besaufen wie Onkel John.\u201d Mutter sch\u00fcttelte den Kopf. \u201eDas kannst du nicht, Tom. Ich wei\u00df es. Ich hab&rsquo;es schon gewusst, wie du noch&rsquo;n kleiner Kerl warst. Du kannst es nicht. Es gibt Leute, die sind nur sie selbst und nichts weiter und nicht mehr. Unser Al &#8211; der ist nur&rsquo;n junger Bursche, wo hinter M\u00e4dchen herl\u00e4uft. Du bist nie so gewesen, Tom.\u201d \u201eDoch, ich bin so gewesen\u201d, sagte Tom. \u201eUnd ich bin auch noch so.\u201d \u201eNein, bist du nicht. Alles, was du machst, ist mehr als du. Wie sie dich ins Gef\u00e4ngnis geschickt haben, habe ich&rsquo;s gewusst, du bist was Besondres.\u201d<\/h3>\n<p><i>Fr\u00fcchte des Zorns<\/i>, S.416<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Tom sieht Jim Casy wieder, der\u00a0 sich den Streikenden angeschlossen hat, weil ihnen der versprochene Lohn um die H\u00e4lfte gek\u00fcrzt worden war. W\u00e4hrend Tom sich mit Casy unterh\u00e4lt, h\u00f6ren sie pl\u00f6tzlich Stimmen. Zwei M\u00e4nner tauchen in der Dunkelheit auf, und ohne dass Casy sich zur Wehr setzen kann, wird er von einem der beiden, einem kleinen st\u00e4mmigen Mann, mit einem Totschl\u00e4ger brutal erschlagen. Dann leuchtet der Mann mit einer Blendlaterne auf Casys zertr\u00fcmmerten Kopf. Was tut Tom?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">John Steinbeck:<\/span> Tom blickte hinunter auf den Prediger. Das Licht fiel auf die Beine des st\u00e4mmigen Mannes und auf den neuen wei\u00dfen Totschl\u00e4ger. Tom sprang lautlos auf ihn zu und entwand ihm den Kn\u00fcppel. Das erstemal schlug er fehl und traf eine Schulter, aber das zweitemal krachte der Schlag auf den Kopf nieder, und als der schwere Mann zu Boden sank, trafen noch drei weitere Schl\u00e4ge seinen Kopf.<\/h3>\n<p><i>Fr\u00fcchte des Zorns<\/i>, S.454<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span>\u00a0 Tom spricht mit seiner Familie \u00fcber seine Tat. Wie reagiert sie auf Toms Gest\u00e4ndnis?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">John Steinbeck:<\/span> Toms Augen blickten verzweifelt zur\u00fcck in den Abend, die Dunkelheit, die Strahlen der Blendlaterne, und er sagte: \u201eIch&#8230;ich habe einen von den Kerlen geschlagen.\u201d Mutter hielt den Atem an. Vaters Gesicht wurde hart. \u201eTot?\u201d \u201eIch&#8230;wei\u00df nicht. Ich war verr\u00fcckt. Wollte ihn umbringen. Casy war immer noch ein &#8211; guter Mann. Verdammt, ich kann das Bild nicht aus dem Kopf kriegen, wie er dagelegen hat&#8230; den Kopf ganz breit gequetscht. Und dann das Blut. Lieber Gott!\u201d Er bedeckte sich die Augen mit der Hand. \u201eNa, und was machen wir nun?\u201d fragte Onkel John. Al stand auf. \u201eIch wei\u00df, was ich mache. Ich haue ab.\u201d \u201eNein, das machst du nicht, Al\u201d, sagte Tom. \u201eWir brauchen dich jetzt. Ich bin derjenige, wo abhaut. Ich bin jetzt &lsquo;ne Gefahr f\u00fcr euch. Sowie ich auf den Beinen bin, haue ich ab.\u201d<\/h3>\n<p><i>Fr\u00fcchte des Zorns<\/i>, S.458-459<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Tom versteckt sich, aber bevor er f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit weggeht, kommt es noch zu einem Gespr\u00e4ch zwischen ihm und seiner Mutter, was vertraut er ihr an?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">John Steinbeck:<\/span> \u201eCasy hat gesagt, mal ist er in die Wildnis gegangen, um seine Seele zu finden, und er hat nur gefunden, dass er f\u00fcr sich alleine gar keine Seele hat. Er hat gesagt, er hat gefunden, dass er einfach ein kleines St\u00fcck von &lsquo;ner gro\u00dfen Seele hat. Er hat mal was aus der Schrift gesagt:\u00a0 -Und wenn zwei beieinanderliegen, so haben sie es warm. Aber wie kann einer alleine es warm haben? Und wenn einer ihn beherrschet, so sollen zwei sich widersetzen, ein dreifaches Seil ist nicht schnell zu zerbrechen.-\u201d \u201eUnd das ist aus der Schrift?\u201d \u201eJa, Casy hat&rsquo;s gesagt. Aus dem \u201ePrediger\u201d, hat er gesagt.\u201d \u201eTom\u201d, sagte Mutter, \u201ewas willst du denn machen?\u201d \u201eWas Casy gemacht hat.\u201d \u201eUnd, Tom, sp\u00e4ter &#8211; wenn alles vorbei ist, dann kommst du zur\u00fcck. Du wirst uns schon finden.\u201d \u201eNat\u00fcrlich\u201d, sagte er.<\/h3>\n<p><i>Fr\u00fcchte des Zorns, S.490-492<\/i><\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Herr Steinbeck, ich danke Ihnen f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch.<\/h3>\n<div class='watch-action'><div class='watch-position align-right'><div class='action-like'><a class='lbg-style1 like-307 jlk' href='javascript:void(0)' data-task='like' data-post_id='307' data-nonce='b5ccdaea7f' rel='nofollow'><img class='wti-pixel' src='https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/plugins\/wti-like-post\/images\/pixel.gif' title='Interessant' \/><span class='lc-307 lc'>+106<\/span><\/a><\/div><\/div> <div class='status-307 status align-right'><\/div><\/div><div class='wti-clear'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Orelie: Guten Tag, Herr John Steinbeck, ich freue mich, dass Sie zu diesem Gespr\u00e4ch gekommen sind, in dem wir\u00a0\u00fcber Ihren Roman Fr\u00fcchte des Zorns sprechen wollen. 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