{"id":2733,"date":"2023-12-06T19:09:30","date_gmt":"2023-12-06T18:09:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/?p=2733"},"modified":"2024-12-17T18:15:10","modified_gmt":"2024-12-17T17:15:10","slug":"interview-joseph-roth-hiob","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/?p=2733","title":{"rendered":"Interview: Joseph Roth &#8211; Hiob"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/fleur_violette.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/fleur_violette.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"100\" class=\"alignnone size-full wp-image-2783\" srcset=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/fleur_violette.png 800w, https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/fleur_violette-300x38.png 300w, https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/fleur_violette-768x96.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Guten Tag, Herr Joseph Roth. Es freut mich, dass Sie zu diesem Gespr\u00e4ch gekommen sind. Wir wollen \u00fcber Ihren Roman <i>Hiob<\/i> sprechen, in dem der gl\u00e4ubige Jude Mendel Singer und seine fromme Frau Deborah sich von Gott herausgefordert f\u00fchlen. Mendel ist Lehrer und hat mit seiner Frau Deborah schon zwei S\u00f6hne, Jonas und Schemarjah, sowie die Tochter Mirjam, als ihr Sohn Menuchim auf die Welt kommt. Die Eltern werden sich schnell klar, dass ihr neugeborenes Kind nicht gesund ist und an Epilepsie leidet.<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Josef Roth:<\/span> Sein gro\u00dfer Sch\u00e4del hing schwer wir ein K\u00fcrbis an seinem d\u00fcnnen Hals. Seine breite Stirn f\u00e4ltelte und furchte sich kreuz und quer, wie ein zerknittertes Pergament. Seine Beine waren gekr\u00fcmmt und ohne Leben wie zwei h\u00f6lzerne B\u00f6gen. Seine d\u00fcrren \u00c4rmchen zappelten und zuckten. L\u00e4cherliche Laute stammelte sein Mund. Bekam er einen Anfall, so nahm man ihn aus der Wiege und sch\u00fcttelte ihn ordentlich, bis sein Angesicht bl\u00e4ulich wurde und der Atem ihm beinah&rsquo; verging. Dann erholte er sich langsam.<\/h3>\n<p>Josef Roth, <i>Hiob<\/i>, Ideenbr\u00fccke, 2016, Kindle, Amazon, S.3<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Deborah sucht in ihrer Not den Rabbi auf, um Rat von ihm zu erhalten. Wie verl\u00e4uft die Zusammenkunft zwischen ihr, Menuchim und dem Rabbi?<\/h3>\n<h3><span style=\" color: #3366ff;\">Joseph Roth:<\/span> Wie eine Fackel wehte Deborah einher. Sie blieb an der Schwelle, auf beiden Armen bot sie ihren Sohn dar, wie man ein Opfer bringt. Sie hatte sich vorgenommen, in die Augen des Heiligen zu sehen, um sich zu \u00fcberzeugen, dass wirklich in ihnen die m\u00e4chtige G\u00fcte lebe. Aber nun sie hier stand, lag ein See von Tr\u00e4nen vor ihrem Blick. Aber ganz nah h\u00f6rte sie die Stimme des Rabbi, obwohl er nur fl\u00fcsterte: \u201eMenuchim, Mendels Sohn, wird gesund werden. Seine Augen werden weit sein und tief, seine Ohren hell und voll Widerhall.\u201d \u201eWann, wann, wann wird er gesund werden?\u201d \u201eNach langen Jahren\u201d, sagte der Rabbi, \u201eaber frage mich nicht weiter. Verlass deinen Sohn nicht, auch wenn er dir eine gro\u00dfe Last ist, gib ihn nicht weg von dir, er kommt aus dir, wie ein gesundes Kind auch.\u201d Drau\u00dfen machte man ihr Platz. Ihre Wangen waren blass, ihre Augen trocken, ihre Lippen leicht ge\u00f6ffnet, als atmeten sie lauter Hoffnung.<\/h3>\n<p><i>Ibid<\/i>, S.7-8<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Und wie geht Mendel mit seinem Leid um?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Joseph Roth:<\/span> Als Deborah heimkehrte, traf sie ihren Mann am Herd. Sein gerader Sinn war auf die einfachen irdischen Dinge gerichtet und vertrug kein Wunder im Bereich der Augen. Er l\u00e4chelte \u00fcber den Glauben seiner Frau an den Rabbi. Seine schlichte Fr\u00f6mmigkeit bedurfte keiner vermittelnden Gewalt zwischen Gott und den Menschen.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.8<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Die Jahre gehen dahin, die Kinder wachsen heran, auch wenn Menuchims Beine gekr\u00fcmmt bleiben und eines Tages sagt er das Wort \u201eMama.\u201d Welche Bedeutung hat dieses von ihrem Sohn gesprochene Wort f\u00fcr seine Mutter?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Joseph Roth:<\/span> Nicht vergeblich waren ihre Bitten geblieben. Menuchim sprach. Und dieses eine Wort der Missgeburt war erhaben wie eine Offenbarung, m\u00e4chtig wie ein Donner, warm wie die Liebe, gn\u00e4dig wie der Himmel, weit wie die Erde, fruchtbar wie ein Acker, s\u00fc\u00df wie eine s\u00fc\u00dfe Frucht. Es bedeutete, dass Menuchim stark und gro\u00df, weise und g\u00fctig werden sollte, wie die Worte des Segens gelautet hatten. Obwohl er nur dieses Wort bei jeder Gelegenheit sagte, erschien er seiner Mutter Deborah beredt wie ein Prediger und reich an Ausdruck wie ein Dichter.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.12<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Weitere Jahre vergehen. Die beiden \u00e4lteren S\u00f6hne Jonas und Schemarjah sollen zum Milit\u00e4r eingezogen werden. Jonas ist sofort voller Eifer dabei und wird Soldat, w\u00e4hrend sein Bruder sp\u00e4ter abgeholt wird und bald darauf desertiert. Daraufhin gelingt ihm die \u00dcberfahrt nach New York. Er heiratet ein M\u00e4dchen namens Vera und arbeitet in einem Versicherungsunternehmen. Eines Tags taucht ein Amerikaner bei Mendel Singer auf, gibt ihm Nachricht und Dollars von Schemarjah, der sich w\u00fcnscht, dass seine Familie zu ihm nach Amerika kommt. Welchen von ihm gefassten Entschluss teilt Mendel seiner Frau mit?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Joseph Roth:<\/span> Der Samowar summte. Dann tranken Mendel und Deborah gleichm\u00e4\u00dfig mit gespitzten schl\u00fcrfenden Lippen. Pl\u00f6tzlich setzte Mendel das Glas ab und sagte: \u201eWir werden nach Amerika fahren. Menuchim muss zur\u00fcckbleiben. Wir m\u00fcssen Mirjam mitnehmen. Ein Ungl\u00fcck schwebt \u00fcber uns, wenn wir bleiben.\u201d Er blieb eine Weile still und sagte dann leise: \u201eSie geht mit einem Kosaken.\u201d Das Glas fiel klirrend aus den H\u00e4nden Deborahs.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.39-40 <\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Deborah erinnert sich an die Worte des Rabbi, der ihr sagte, bei Menuchim zu bleiben, damit er gesund wird. Aber es ist kein Wunder geschehen, wof\u00fcr sie auch ihren Mann  verantwortlich macht, weil er den Rabbi nicht aufgesucht hat. Doch wie lautet Mendels Antwort?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Joseph Roth:<\/span> \u201eWas soll ich bei deinem Rabbi? Bist einmal dort gewesen, fahr&rsquo; noch einmal hin! Glaubst an ihn, dir wird er einen Rat geben. Du wei\u00dft, dass ich nichts davon halte. Kein Jude braucht einen Vermittler zum Herrn. Er erh\u00f6rt unsere Gebete, wenn wir nichts Unrechtes tun. Wenn wir aber Unrechtes tun, kann er uns strafen.\u201d<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.51<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Schlie\u00dflich lassen Deborah und Mendel Singer ihren Sohn Menuchim  bei einer j\u00fcdischen Familie zur\u00fcck, der sie als Gegenleistung ihr Haus zur Verf\u00fcgung stellen und sobald Menuchim gesund werden sollte, wird er auch nach Amerika kommen. In New York k\u00fcmmert sich Schemarjah, der sich nun Sam nennt, um seine Eltern und seine Schwester. Am Anfang f\u00fchlt sich Mendel einsam, doch nach einiger Zeit hat er sich in der gro\u00dfen Stadt eingelebt. Eines Tags bekommen er und seine Frau Post und sie erfahren, dass Menuchim nun ein paar Worte spricht und ihr Sohn Jonas teilt ihnen mit, dass er weiterhin Soldat ist. Wie dr\u00fccken die beiden ihre sie \u00fcberkommende Freude aus?\u201d<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Joseph Roth:<\/span> Sie sa\u00dfen am Tisch und tranken den Met aus Teegl\u00e4sern, sahen sich an und dachten das gleiche. \u201eDer Rabbi hat recht\u201d, sagte Deborah. Deutlich diktierte ihr die Erinnerung die Worte, die lange in ihr geschlafen hatten: \u201eDer Schmerz wird ihn weise machen, die H\u00e4sslichkeit g\u00fctig, die Bitternis milde und die Krankheit stark.\u201d \u201eDas hast du mir nie gesagt\u201d, meinte Mendel. Er begann, an eine Heimkehr zu denken. Jetzt konnte man vielleicht bald Menuchim nach Amerika bringen. Er z\u00fcndete eine Kerze an, l\u00f6schte die Lampe aus und sagte: \u201eGeh schlafen, Deborah!\u201d Er holte aus dem Koffer sein altes Gebetbuch, heimisch war es in seiner Hand, er schlug mit einem Griff die Psalmen auf, und sang einen nach dem anderen. Es sang aus ihm. Er hatte die Gnade erfahren und die Freude.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.72<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Die Zeit l\u00e4uft weiter. Mendel Singer wird neunundf\u00fcnfzig Jahre alt. Schemarjah ist mit seiner Frau und ihrem gemeinsamen Sohn in eine reiche Gegend gezogen und Mirjam folgt ihnen, noch dazu Sams Freund Mac sie gerne sieht. Mendel und seine Frau Deborah bleiben jedoch in dem Armenviertel wohnen. Bald darauf tritt Amerika in den ersten Weltkrieg ein. Sam und Mac melden sich als Freiwillige. Kurze Zeit sp\u00e4ter muss Mendel Singer mit schlimmen Geschehnissen fertig werden. Sein Sohn Sam ist im Krieg gefallen und seine Frau Deborah stirbt daraufhin vor Schmerz. Seine Tochter Mirjam hat Mac w\u00e4hrend seiner Abwesenheit betrogen und beginnt wirres Zeug zu sprechen, weshalb sie in einer Heilanstalt untergebracht werden muss. Wie urteilt Mendel im Beisein seiner j\u00fcdischen Freunde \u00fcber all dieses ihm zugesto\u00dfene Leid?\u201d<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Joseph Roth:<\/span> \u201eHabt ihr schon wirkliche Wunder gesehen, wie sie am Schluss von Hiob berichtet werden? Soll mein Sohn Schemarjah aus dem Massengrab in Frankreich auferstehn? Soll mein Sohn Jonas aus seiner Verschollenheit lebendig werden? Soll meine Tochter Mirjam pl\u00f6tzlich gesund aus der Irrenanstalt heimkehren? Soll mein Weib Deborah sich aus dem Grab erheben? Soll mein Sohn Menuchim mitten im Krieg aus Russland herkommen, gesetzt den Fall, dass er noch lebt? Denn es ist nicht richtig, dass ich Menuchim b\u00f6swillig zur\u00fcckgelassen habe. Meiner Tochter wegen, die angefangen hatte, sich mit Kosaken abzugeben, mussten wir fort. Und warum war Menuchim krank? Schon seine Krankheit war ein Zeichen, dass Gott mir z\u00fcrnt \u2013 und der erste der Schl\u00e4ge, die ich nicht verdient habe.\u201d<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.89<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> W\u00e4hrend der hohen j\u00fcdischen Feiertage versammeln sich die Juden bei Mendel Singer, der nun bei einem j\u00fcdischen Freund eine Stube gefunden hat. Aber Mendel h\u00e4lt sich im Hintergrund und betet nicht mit. Was sagt er zu sich, nachdem er allein ist?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Joseph Roth:<\/span> \u201eAus, aus, aus ist es mit Mendel Singer! Er hat keinen Sohn, er hat keine Tochter, er hat kein Weib, er hat kein Geld, er hat kein Haus, er hat keinen Gott.\u201d<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.94<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Der Krieg ist zu Ende und die Menschen gehen zu Friedensfeiern. Mendel Singer entdeckt ein Grammophon und Platten. Er schafft es, ein Lied erklingen zu lassen, das ihn zum Weinen bringt. Er h\u00f6rt von neuem das Lied, w\u00e4hrend sein Freund Skowronnek kommt. Was fragt Mendel ihn?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Joseph Roth:<\/span> \u201eSieh nach, Skowronnek, wie das Liedchen hei\u00dft.\u201d \u201eDas sind die neuen Platten\u201d &#8211; sagte Skowronnek. \u201eHeute habe ich sie gekauft. Das Lied hei\u00dft\u201d &#8211; und Skowronnek zog die Brille an, hielt die Platte unter die Lampe und las: \u201eDas Lied hei\u00dft: Menuchims Lied.\u201d Mendel wurde pl\u00f6tzlich schwach. Er musste sich setzen. Er starrte auf die spiegelnde Platte in Skowronneks H\u00e4nden.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.96<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Eines Tags erf\u00e4hrt Mendel Singer, dass Musikanten aus seiner alten Heimat angekommen sind und j\u00fcdische Lieder spielen. Ihr Dirigent ist ein bekannter Komponist, der Alexej Kossak hei\u00dft. Sagt Mendel dieser Name etwas?\u201d<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Joseph Roth:<\/span> \u201eKossak?\u201d wiederholte Mendel. \u201eMeine Frau ist eine geborene Kossak. Es ist ein Verwandter!\u201d<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.102<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> In Wirklichkeit ist es sein Sohn Menuchim, der in einem medizinischen Institut geheilt worden ist, eine musikalische Begabung besitzt und nun ein Orchester leitet. Beschreiben Sie noch, was geschieht, nachdem Mendel Singer klar wird, dass Alexej Kossak sein Sohn Menuchim ist.<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Joseph Roth:<\/span> Er geht, er eilt, er hastet, er h\u00fcpft zu Kossak, dem Einzigen, der sitzen geblieben ist. Mendel sinkt vor dem sitzenden Menuchim nieder, er sucht mit unruhigem Mund und wehendem Bart die H\u00e4nde seines Sohnes, seine Lippen k\u00fcssen, wo sie hintreffen, die Knie, die Schenkel, die Weste Menuchims. Alle Anwesenden umringen Menuchim und Mendel, die Kinder weinen, die Kerzen flackern, die Schatten an der Wand ballen sich zu schweren Wolken zusammen. Niemand spricht. Endlich erklingt Menuchims Stimme: \u201eSteh auf, Vater!\u201d sagt er, greift Mendel unter die Arme, hebt ihn hoch und setzt ihn auf den Scho\u00df, wie ein Kind. Jetzt sitzt Mendel auf dem Scho\u00df seines Sohnes, l\u00e4chelt in die Runde, jedem ins Angesicht. Er fl\u00fcstert: \u201eDer Schmerz wird ihn weise machen, die H\u00e4sslichkeit g\u00fctig, die Bitternis milde und die Krankheit stark.\u201d Deborah hat es gesagt. Er h\u00f6rt noch ihre Stimme.<\/h3>\n<p><i>Ibid.<\/i>, S.112<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Herr Joseph Roth, ich danke Ihnen f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch<\/h3>\n<div class='watch-action'><div class='watch-position align-right'><div class='action-like'><a class='lbg-style1 like-2733 jlk' href='javascript:void(0)' data-task='like' data-post_id='2733' data-nonce='166a765446' rel='nofollow'><img class='wti-pixel' src='https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/plugins\/wti-like-post\/images\/pixel.gif' title='Interessant' \/><span class='lc-2733 lc'>+1<\/span><\/a><\/div><\/div> <div class='status-2733 status align-right'><\/div><\/div><div class='wti-clear'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Orelie: Guten Tag, Herr Joseph Roth. Es freut mich, dass Sie zu diesem Gespr\u00e4ch gekommen sind. 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