{"id":2408,"date":"2022-04-02T11:32:37","date_gmt":"2022-04-02T10:32:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/?p=2408"},"modified":"2024-11-03T17:34:31","modified_gmt":"2024-11-03T16:34:31","slug":"interview-camusrahner-die-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/?p=2408","title":{"rendered":"Interview: Albert Camus~Karl Rahner \u2013 Die Geschichte"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Geschichte.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Geschichte.png\" alt=\"\" width=\"801\" height=\"100\" class=\"alignnone size-full wp-image-2997\" srcset=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Geschichte.png 801w, https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Geschichte-300x37.png 300w, https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Geschichte-768x96.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 801px) 100vw, 801px\" \/><\/a><\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Ich begr\u00fc\u00dfe den Theologen Karl Rahner und den Schriftsteller Albert Camus. Wir wollen \u00fcber Ihre Auffassung der Geschichte  sprechen. Sie, Herr Camus, suchen in dem Manuskript Ihres Romans <i>Der erste Mensch<\/i> nach Ihrer Herkunft und so auch nach Ihrem Vater, den Sie nicht kannten, weil er im Ersten Weltkrieg bei der Schlacht an der Marne lebensgef\u00e4hrlich verwundet wurde und am 11. Oktober 1914 in Saint-Brieuc starb. Sie gaben sich in dem Roman den Namen Jacques Cormery, der das Grab seines Vaters in dem Karree des Souvenir fran\u00e7ais auf dem Friedhof von Saint-Brieuc aufsuchte. Beim Lesen des Geburts- und Todesjahrs seines Vaters wurde er sich pl\u00f6tzlich bewusst, dass der hier begrabene Mann j\u00fcnger als er war. Welche Gef\u00fchle werden in ihm wach?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Albert Camus:<\/span> Und die Welle von Z\u00e4rtlichkeit und Mitleid, die auf einmal sein Herz \u00fcberflutete, war nicht die Gem\u00fctsregung, die den Sohn bei der Erinnerung an den verstorbenen Vater \u00fcberkommt, sondern das verst\u00f6rte Mitgef\u00fchl, das ein erwachsener Mann f\u00fcr das ungerecht hingemordete Kind empfindet \u2013 etwas entsprach hier nicht der nat\u00fcrlichen Ordnung, und eigentlich herrschte hier, wo der Sohn \u00e4lter war als der Vater, nicht Ordnung, sondern nur Irrsinn und Chaos. Er sah sich die anderen Steinplatten des Karrees an und erkannte an den Lebensdaten, dass dieser Boden angef\u00fcllt war mit Kindern, die die V\u00e4ter von ergrauenden M\u00e4nnern gewesen waren, welche in diesem Augenblick zu leben vermeinten.<\/h3>\n<p>Albert Camus, <i>Der erste Mensch<\/i>, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, Juli 1997, S.28,29<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Jacques Cormery besuchte auch den Friedhof von Mondovi, dem Dorf in dessen Geburtenregister Ihre Geburt eingetragen wurde. Was wollen Sie hierzu sagen?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Albert Camus:<\/span> Das Mittelmeer trennte in mir zwei Welten, die eine, wo auf abgemessenen Fl\u00e4chen Erinnerungen und Namen konserviert waren, die andere, wo der Sandwind die Spuren der Menschen auf weiten Fl\u00e4chen ausl\u00f6schte. Er hatte versucht, der Anonymit\u00e4t, dem Leben in Armut und eigensinniger Unwissenheit zu entrinnen, er hatte nicht auf der Ebene dieser blinden Geduld ohne S\u00e4tze, ohne anderes Vorhaben als das Unmittelbare, leben k\u00f6nnen. Er hatte sich in der Welt herumgetrieben, hatte Wesen errichtet, erschaffen, verbrannt, seine Tage waren berstend voll gewesen. Und doch wusste er jetzt im Grunde seines Herzens, dass Saint-Brieuc und das, was es repr\u00e4sentierte, nie etwas f\u00fcr ihn bedeutet hatten, und er dachte an die verwitterten, gr\u00fcn gewordenen Steinplatten, von denen er gerade weggegangen war, und akzeptierte mit einer irgendwie seltsamen Freude, dass der Tod ihn in seine wahre Heimat zur\u00fcckf\u00fchrte und sein unermessliches Vergessen \u00fcber die Erinnerung an den monstr\u00f6sen und banalen Mann legte, der ohne Beistand und ohne Hilfe an einem gl\u00fccklichen Gestade und im Licht der ersten Morgen der Welt in Armut gro\u00df geworden war und etwas aufgebaut hatte, um dann allein, ohne Erinnerung und ohne Glauben, in der Welt der Menschen seiner Zeit und ihrer schrecklichen, erregenden Geschichte zu landen.<\/h3>\n<p>Ibid. S.168<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> K\u00f6nnen wir sagen, dass es f\u00fcr Sie, Herr Albert Camus, darauf ankommt, das Dasein des Menschen und ein ihm eigenes Naturgef\u00fchl h\u00f6her zu werten als die Beispiele der Geschichte?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Albert Camus:<\/span> Indem der Mensch die W\u00fcsten bev\u00f6lkerte, jeden Streifen Strand in Grundst\u00fccke aufteilte, sogar den Himmel mit groben Flugzeugstrichen schraffierte und nur jene Gegenden schonte, wo der Mensch eben nicht leben kann, hat gleicherma\u03b2en und zur gleichen Zeit das Geschichtsgef\u00fchl nach und nach das Naturgef\u00fchl im Herzen der Menschen unter sich begraben und dabei dem Sch\u00f6pfer entzogen, was ihm bis dahin zukam, um es dem Gesch\u00f6pf zur\u00fcckzugeben, und dies alles in einer so m\u00e4chtigen und unaufhaltsamen Bewegung, dass wir den Tag voraussehen k\u00f6nnen, an dem die stille Sch\u00f6pfung der Natur restlos durch die scheu\u03b2liche, aufdringliche Sch\u00f6pfung des Menschen verdr\u00e4ngt sein wird, die vom Geschrei der Revolution und Kriege dr\u00f6hnt, vom L\u00e4rm der Fabriken und der Eisenbahn, unwiderruflich schlie\u03b2lich und siegreich im Ablauf der Geschichte; und dann hat sie ihre Aufgabe auf dieser Erde erf\u00fcllt, die vielleicht darin bestand, zu demonstrieren, dass alles noch so Gro\u03b2artige und Erstaunliche, was sie in Jahrtausenden zu vollbringen vermochte, nicht soviel wert war wie der fl\u00fcchtige Duft der Heckenrose, das Tal der Olivenb\u00e4ume, der Lieblingshund.<\/h3>\n<p>Albert Camus, <i>Tageb\u00fccher 1935-1951<\/i>, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, Juli 1997, S.353-354<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Kommen wir zu Ihnen, Herr Karl Rahner. In Ihrem Buch <i>Zur Theologie der Zukunft<\/i> haben Sie in dem Kapitel <i>Weltgeschichte und Heilsgeschichte<\/i> Wesensz\u00fcge des Christentums herausgestellt und hier widersprechen Sie ebenfalls einer Geschichtsauffassung, nach der die Weltgeschichte sich positiv weiterentwickelt und schlie\u00dflich auf den ewigen Frieden zusteuert.<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Karl Rahner:<\/span> Das Christentum kennt keine Geschichte, die aus ihrer inneren Dynamik heraus sich in das Reich Gottes selbst hinein entwickelt, ob man dieses Reich als Reich des aufgekl\u00e4rten Geistes, der v\u00f6llig zivilisierten Menschen, der klassenlosen Gesellschaft oder wie immer konzipieren will. Das Christentum bestreitet, dass sich die Weltgeschichte auf den ewigen Frieden hin entwickelt, wenn dies auch nicht hei\u03b2t, dass der Krieg, der immer sein wird, gerade mit Hellebarden oder Atombomben ausgetragen werden m\u00fcsse. Das Christentum wei\u03b2, dass jeder Fortschritt in der Profangeschichte auch ein Schritt zur M\u00f6glichkeit gr\u00f6\u03b2erer Gef\u00e4hrdung und t\u00f6dlicher Abst\u00fcrze ist. Die Geschichte wird nie die St\u00e4tte des ewigen Friedens und des schattenlosen Lichtes sein, sondern das Land des Todes und der Finsternis, wenn dieses Dasein gemessen wird an dem absoluten Anspruch des Menschen, den zu stellen Gott dem Menschen die M\u00f6glichkeit, ja sogar die unausweichliche Pflicht schenkt.<\/h3>\n<p>Karl Rahner, <i>Zur Theologie der Zukunft<\/i>, Deutscher Taschenbuch Verlag mit freundlicher Genehmigung des Benziger Verlages, Mai 1971, S.24,25<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Es kann festgehalten werden, dass Sie beide die Geschichte der Menschheit skeptisch beurteilen. Auch erteilen Sie jedem Absolutheitsanspruch der Geschichte eine Absage. Doch im Gegensatz zu Herrn Camus sehen Sie, Herr Rahner, die Geschichte in ihrem Zusammenhang mit dem Heil. Und hierbei muss festgehalten werden, dass der Mensch von sich aus nicht in der Lage ist, irgendeinen Zustand in der Geschichte und der Welt als sein Heil zu erkennen. Das Heil ist kein Besitz des Menschen und l\u00e4sst sich in der Welt nicht ausfindig machen.<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Karl Rahner:<\/span> Heil ist nirgends einfach in der Welt antreffbar. Es w\u00e4re sogar eine absolute Grundh\u00e4resie, wollte ein Mensch irgendeinen antreffbaren Zustand in der Welt, der schon gegeben ist oder vom Menschen selbst durch eigene Planung und Tat realisiert werden kann, als sein Heil verstehen, also als das eigentlich Gemeinte, das Endg\u00fcltige und Beseligende. Das Heil als absolut transzendentes Geheimnis, als das von Gott her unverf\u00fcgbar Kommende geh\u00f6rt zu den Grundvorstellungen des Christentums. Das vollendete Heil ist kein Moment in der Geschichte, sondern deren Aufhebung, kein Gegenstand des Besitzes oder der Herstellung, sondern des Glaubens, der Hoffnung und des Gebetes. Und dadurch sind alle innerweltlichen Heilsutopien schon als verdammende Lehren verworfen.<\/h3>\n<p>Ibid. S.9<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Doch ereignet sich Heil dennoch jetzt und zwar als Selbstmitteilung Gottes. K\u00f6nnen Sie das erl\u00e4utern?<\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Karl Rahner:<\/span> Die Gnade Gottes wird dem Menschen zuteil als wirklich schon jetzt gegebene, als angenommene und innerlich verwandelnde. Und diese Gnade ist, weil sie im Grunde die Selbstmitteilung Gottes an den Menschen ist, nicht blo\u00df Vorl\u00e4ufiges, nicht blo\u00df Mittel zum Heil, oder dessen Ersatz, sondern dieses Heil selbst.<\/h3>\n<p>Ibid. S.10<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Und hier verweisen Sie auf Jesus Christus.<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Karl Rahner:<\/span> Jesus hat, wie die Geschichte zeigt, ein durchaus echtes, kreat\u00fcrliches Verh\u00e4ltnis zu Gott gehabt. Er hat gebetet, er hat um den Willen Gottes gerungen, er hat seine echt menschlichen, auch religi\u00f6sen, Erfahrungen gemacht usw. Aber eben diese ganz menschliche Wirklichkeit war eben die, in der Gott selber echt da sein konnte und in der Geschichte dieses Menschen, nat\u00fcrlich Tod und Auferstehung eingeschlossen, sich selber unwiderruflich der Welt zugesagt hat.<\/h3>\n<p>Karl Rahner, <i>Was hei\u00dft Jesus lieben?<\/i>, Herder Verlag, Freiburg im Breisgau, 1982, S.39-40<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Was bedeutet das f\u00fcr den Menschen und insbesondere f\u00fcr den Christen?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Karl Rahner:<\/span> In diese entg\u00f6ttlichte Welt ist der Mensch hinausverwiesen. Er lebt nicht einfach nur in der Heilsgeschichte. Er ist Christ und wirkt sein Heil, gerade indem er die N\u00fcchternheit des Profanen auf sich nimmt, das nicht schon das Heil selber ist. Die Heilsgeschichte schickt also den Heilssuchenden auch in die profane Geschichte hinaus, die dunkel, ungedeutet, un\u00fcbersehbar, Aufgabe bleibt, und gebietet ihm, es darin auszuhalten, sich darin zu bew\u00e4hren, im Ungedeuteten an den Sinn zu glauben, so gerade Gott als das Heil anzunehmen.<\/h3>\n<p>Karl Rahner, <i>Zur Theologie der Zukunft<\/i>, a.a.O., S.22,23<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Sie, Herr Camus, klagen das Unerkl\u00e4rbare, Ungerechte und den Tod in der Geschichte an. Und Sie bef\u00fcrworten die Revolte, die in der Natur und der Sch\u00f6nheit eine allen Menschen gemeinsame W\u00fcrde erkennt.<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Albert Camus:<\/span> Die Geschichte hat vielleicht ein Ende; unsere Aufgabe ist es jedoch nicht, sie zu beendigen, sondern sie nach dem Bilde dessen zu erschaffen, das wir fortan als wahr erkennen. Die Kunst lehrt uns zumindest, dass der Mensch sich nicht mit der Geschichte ersch\u00f6pft und dass er auch in der Natur einen Lebensgrund findet. Man kann die ganze Geschichte ablehnen und doch mit der Welt der Sterne und des Meers \u00fcbereinstimmen. Die Revoltierenden, die die Natur und die Sch\u00f6nheit ignorieren wollen, verurteilen sich dazu, aus der Geschichte, die sie machen wollen, die W\u00fcrde der Arbeit und des Seins zu verbannen. Alle gro\u00dfen Erneuerer versuchen, in der Geschichte aufzubauen, was Shakespeare, Cervantes, Moli\u00e8re, Tolstoi zu schaffen gewusst haben: eine Welt, immer bereit, den Hunger nach Freiheit und W\u00fcrde zu stillen, der jedem Menschen ins Herz gesenkt ist.<\/h3>\n<p>Albert Camus, <i>Der Mensch in der Revolte<\/i>, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, Juli 1969, S.313-314<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Auch f\u00fcr Sie, Herr Rahner, ist es eine Notwendigkeit f\u00fcr die Christen, trotz allem an einer positiveren Gestaltung der Welt teilzunehmen, wozu ihr Glaube an die absolute Zukunft sie direkt anweist. So schreiben Sie von <i>dem Humanismus als gemeinsame Verpflichtung f\u00fcr die Zukunft<\/i>.<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Karl Rahner:<\/span> Wenn wir reflektieren auf die christliche Lehre von der Einheit der Liebe zu Gott und der N\u00e4chstenliebe, die den konkreten menschlichen Daseinsraum betrifft und nicht blo\u00df die Sph\u00e4re privater Interkommunikation meint, wenn wir bedenken, dass der wirkliche, nicht blo\u00df theoretisch reflektierte Akt des Sich\u00f6ffnens auf die absolute Zukunft Gottes hin nur am konkreten Akt des Vorgriffs auf die konkrete, zu schaffende Zukunft hin geschehen kann, wenn klar ist, dass die Freisetzung der weltlichen Welt nicht ein Vorgang ist, mit dem sich das Christentum notgedrungen abfindet, sondern selbst ein Akt des Christentums selbst ist aus seinem Verst\u00e4ndnis Gottes und der Inkarnation des Logos selbst, dann ist auf jeden Fall zu sagen, dass die sch\u00f6pferische Erfindung einer humanen Zukunft nicht etwas ist, was auch ein Christ nebenbei treiben kann, sondern die Vermittlung f\u00fcr seine reale, nicht nur theoretische Bereitschaft gegen\u00fcber der absoluten Zukunft Gottes ist.<\/h3>\n<p>Karl Rahner, <i>Politische Dimensionen des Christentums<\/i>, K\u00f6sel Verlag, M\u00fcnchen, 1986, S.23,24<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Ich danke Ihnen, Herr Albert Camus und Herr Karl Rahner, f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch.<\/h3>\n<div class='watch-action'><div class='watch-position align-right'><div class='action-like'><a class='lbg-style1 like-2408 jlk' href='javascript:void(0)' data-task='like' data-post_id='2408' data-nonce='166a765446' rel='nofollow'><img class='wti-pixel' src='https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/plugins\/wti-like-post\/images\/pixel.gif' title='Interessant' \/><span class='lc-2408 lc'>+3<\/span><\/a><\/div><\/div> <div class='status-2408 status align-right'><\/div><\/div><div class='wti-clear'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Orelie: Ich begr\u00fc\u00dfe den Theologen Karl Rahner und den Schriftsteller Albert Camus. 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