{"id":2153,"date":"2019-09-01T13:58:29","date_gmt":"2019-09-01T12:58:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.einjahrzitate.de\/?p=2153"},"modified":"2024-11-02T21:07:16","modified_gmt":"2024-11-02T20:07:16","slug":"interview-vincent-van-gogh-kunstschaffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/?p=2153","title":{"rendered":"Interview: Vincent van Gogh &#8211; Kunstschaffen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Fleurs.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Fleurs.jpg\" alt=\"\" width=\"881\" height=\"110\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2155\" srcset=\"https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Fleurs.jpg 881w, https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Fleurs-300x37.jpg 300w, https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Fleurs-768x96.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 881px) 100vw, 881px\" \/><\/a><\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Guten Tag, Herr Vincent van Gogh, ich freue mich, dass Sie zu diesem Gespr\u00e4ch gekommen sind. Wir wollen \u00fcber den Schmerz und die Natur sprechen, da beide sich aus Ihrem Leben und Ihrer Kunst nicht wegdenken lassen. Ihr Empfinden des Schmerzes, Ihr Wahrnehmen der Natur und Ihr k\u00fcnstlerisches Schaffen durchdringen sich und beeinflussen einander. Wie dies geschieht wollen wir bei unserem Gespr\u00e4ch er\u00f6rtern und so lassen Sie uns beginnen. W\u00e4hrend Ihrer Zeit als Evangelist bei den Bergleuten im Borinage, einem Bergbaugebiet in Belgien, haben Sie das m\u00fchevolle Leben der Grubenarbeiter kennengelernt, und wie diese schmerzlichen Erfahrungen Ihr k\u00fcnstlerisches Schaffen pr\u00e4gten, teilten Sie Ihrem Bruder Theo mit.<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Vincent van Gogh:<\/span> Ich zeichne oft bis sp\u00e4t in die Nacht, um ein paar Erinnerungen festzuhalten und Gedanken zu kl\u00e4ren, die sich mir beim Sehen der Dinge unwillk\u00fcrlich aufdr\u00e4ngen. Ich habe eine Zeichnung gemacht, die Bergleute darstellt, Kohlenarbeiter und -arbeiterinnen, wie sie fr\u00fchmorgens im Schnee zur Grube gehen, auf einem Pfad an den Hecken hin, kaum wahrnehmbare Schatten in der Morgend\u00e4mmerung. Im Hintergrund undeutlich gegen den Himmel die gro\u00dfen Grubengeb\u00e4ude und das F\u00f6rderger\u00fcst. Das Gegenst\u00fcck stellt die Heimkehr der Bergarbeiter dar, es ist sehr schwer, denn es geht darum, die Wirkung dunkler, vom Licht umrissener Silhouetten gegen einen geflammten Sonnenuntergangshimmel herauszubekommen.<\/h3>\n<p>Vincent van Gogh, <i>Briefe an seinen Bruder<\/i>, Anaconda Verlag, K\u00f6ln, 2006, S.79, 86-87<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Sie spielten auch mit dem Gedanken, das Borinage zu malen? Es war ein gro\u00df angelegtes Projekt, f\u00fcr das Sie andere Maler gewinnen wollten. <\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Vincent van Gogh:<\/span> Das Borinage zu malen, w\u00e4re etwas so Schwieriges, in gewisser Hinsicht sogar Gef\u00e4hrliches, wie man es nur n\u00f6tig hat, um ein Leben zu f\u00fchren, dem Ruhe und Freude ziemlich fern bleiben. Aber ich w\u00fcrde es trotzdem in Angriff nehmen, wenn ich k\u00f6nnte, n\u00e4mlich wenn ich nicht mit Sicherheit vorauss\u00e4he, dass die Kosten meine Mittel \u00fcbersteigen w\u00fcrden. F\u00e4nde ich Leute, die sich daf\u00fcr oder f\u00fcr ein \u00e4hnliches Unternehmen interessierten, so w\u00fcrde ich es wagen.<\/h3>\n<p><i>Briefe an seinen Bruder<\/i>, S.206-207<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Sie mussten Ihr Vorhaben aufgeben und zogen sich bald darauf in die Landschaft von Courri\u00e8res in Frankreich zur\u00fcck. Erz\u00e4hlen Sie von Ihrem Leben in dieser Gegend?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Vincent van Gogh:<\/span> Der franz\u00f6sische Himmel schien mir viel zarter und durchsichtiger als der verr\u00e4ucherte, neblige Himmel des Borinage. Selbst in Courri\u00e8res gab es noch ein Kohlenbergwerk oder eine Grube, ich sah die Bergleute von der Tagesschicht in der Abendd\u00e4mmerung ausfahren; aber es gab keine Arbeiterinnen in M\u00e4nnerkleidung wie im Borinage, nur Bergarbeiter mit m\u00fcden, elenden Gesichtern, schwarz von Kohlenstaub, in ihren Arbeitslumpen, einer von ihnen in einem alten Soldatenmantel. Obwohl dieser Ausflug mich bis zum \u00e4u\u00dfersten angestrengt hat und ich vor M\u00fcdigkeit v\u00f6llig ersch\u00f6pft, mit wunden F\u00fc\u00dfen und in einem recht tr\u00fcbseligen Zustand nach Hause kam, bedaure ich ihn nicht, denn ich habe interessante Dinge gesehen, und man lernt gerade, wenn man am elendesten dran ist, mit anderen Augen sehen. Unterwegs habe ich hie und da ein paar St\u00fccke Brot im Tausch gegen einige Zeichnungen erworben. Aber als ich mit meinen zehn Francs zu Ende war, musste ich die letzten N\u00e4chte auf freiem Felde schlafen, einmal in einem stehengebliebenen Wagen, der am Morgen ganz wei\u00df von Reif war &#8211; ein ziemlich schlechtes Nachtlager; ein andermal in einem Reisighaufen, und einmal &#8211; das war ein bisschen besser &#8211; in einem angebrochenen Heuschober, wo ich mir eine etwas bequemere H\u00f6hlung zurechtmachen konnte, aber ein feiner Regen trug nicht gerade zum Wohlbefinden bei. Und doch f\u00fchlte ich gerade in diesem gro\u00dfen Elend meine Willenskraft zur\u00fcckkehren, und ich habe mir gesagt: wie dem auch sei, ich komme schon wieder hoch, ich nehme den Bleistift wieder zur Hand, den ich in meiner gro\u00dfen Mutlosigkeit weggelegt habe; und ich mache mich wieder ans Zeichnen; und seitdem hat sich, wie mir scheint, alles gewandelt, ich bin auf gutem Wege, und mein Stift ist etwas folgsamer geworden und scheint es von Tag zu Tag mehr zu werden.<\/h3>\n<p><i>Briefe an seinen Bruder<\/i>, S.89<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> In Ihrer Zeichnung <i>Sorrow<\/i> stellten Sie Clasina Maria Hoornik dar, die Sie Sien nennen. Sie halfen der schwangeren Frau vor und nach der Geburt ihres zweiten Kindes. Sien stand Ihnen Modell und wohnte eine Zeitlang mit Ihnen zusammen. Doch dr\u00fcckt dieser Sie qu\u00e4lende Schmerz auch das Verh\u00e4ltnis zu Ihren Eltern aus, von denen Sie sich missverstanden f\u00fchlten.<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Vincent van Gogh:<\/span> Ich glaube, ich h\u00e4tte \u00abSorrow\u00bb oder \u00abSchmerz\u00bb nicht zeichnen k\u00f6nnen, wenn ich nicht selber mitf\u00fchlte. Es ist mir jedoch seit diesem Sommer sehr deutlich geworden, dass die Missstimmung zwischen Pa, Ma und mir sich zu einem Leiden chronischer Art entwickelt hat, denn das tiefe Missverstehen und die Entfremdung zwischen uns haben viel zu lange gedauert, so dass wir, nun es einmal soweit ist, beiderseits darunter leiden m\u00fcssen. Es ist so, dass ich f\u00fcr Pa und Ma ein halb sonderbarer, halb \u00e4rgerniserregender Mensch und bitterwenig mehr bin, und ich meinerseits habe zu Hause auch ein leeres und einsames Gef\u00fchl. Anschauungen und Beruf gehen so weit auseinander, dass wir, ohne es zu wollen, uns gegenseitig im Wege sind. Das ist freilich ein sehr schmerzliches Gef\u00fchl, aber Welt und Leben sind voll von solchen Verh\u00e4ltnissen, und ach, eigentlich stiften wir keinen Nutzen, sondern eher Schaden, wenn wir es einander vorwerfen, und manchmal ist es das beste, in solchen F\u00e4llen einander aus dem Wege zu gehen. Ich wei\u00df aber nicht genau, ob dies das beste ist oder etwas anderes, ich wollte, ich w\u00fcsste es.<\/h3>\n<p><i>Briefe an seinen Bruder<\/i>, S.138<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Ihr Bruder Theo legte bei Ihren Eltern ein gutes Wort f\u00fcr Sie ein, und Sie selbst sagten gerade, dass Sie nicht wissen, was das beste w\u00e4re. Haben Sie die Hoffnung, dass Ihre Eltern mit der Zeit Ihrer Kunst wohlwollender gegen\u00fcber stehen werden?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Vincent van Gogh:<\/span> Ich sch\u00e4tze sie sehr; jedoch ich f\u00fcrchte, dass alles wieder auftauchen wird, vor allem, wenn sie mich wiedersehen. Sie werden nie verstehen, was Malen ist, werden es nie in den Kopf kriegen k\u00f6nnen, dass die Figur eines Grabenden &#8211; ein paar Furchen gepfl\u00fcgter Boden &#8211; ein St\u00fcck Sand, Meer und Himmel ernst zu nehmende Bildstoffe sind und so schwer, aber auch so sch\u00f6n, dass es sehr wohl verlohnt, sein Leben dranzusetzen, um die Poesie wiederzugeben, die darin liegt. Und wenn sie im Laufe der Zeit sehen w\u00fcrden, wie ich mich mit meiner Arbeit abschinde und qu\u00e4le, wie ich immer wieder abkratze und ver\u00e4ndere &#8211; wie ich einmal streng mit der Natur vergleiche &#8211; und dann wieder eine Ver\u00e4nderung anbringe, so dass sie den Fleck oder die Figur nicht mehr genau erkennen, dann wird das stets eine Entt\u00e4uschung f\u00fcr sie bleiben &#8211; sie werden nicht begreifen k\u00f6nnen, dass das Malen nicht so auf einmal geht, und immer wieder auf den Gedanken verfallen, \u00abdass ich mich eigentlich nicht darauf verstehe\u00bb und dass richtige Maler ganz anders arbeiten w\u00fcrden. Kurz, ich wage mir keine Illusionen zu machen.<\/h3>\n<p><i>Briefe an seinen Bruder<\/i>, S.177<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Ihr Einf\u00fchlen in die Natur und ihre Arbeit als K\u00fcnstler geh\u00f6ren zusammen. K\u00f6nnen Sie erkl\u00e4ren, warum die Natur aus Ihrer k\u00fcnstlerischen Arbeit nicht wegzudenken ist, ja dass sie geradezu das Fundament f\u00fcr diese legt?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Vincent van Gogh:<\/span> Jeder, der mit Liebe und Einsicht arbeitet, hat gerade in seiner aufrichtigen Liebe zu Natur und Kunst eine Art Panzer gegen die Meinung der Menschen. Die Natur ist auch streng und gewisserma\u00dfen hart, doch tr\u00fcgt sie nie und hilft immer vorw\u00e4rts. Wenn ich keine Liebe zur Natur und zu meiner Arbeit h\u00e4tte, so w\u00e4re ich ungl\u00fccklich. Aber je schlechter ich mit den Menschen auskomme, um so mehr lerne ich, der Natur vertrauen und mich in sie vertiefen. Alle diese Dinge machen mich innerlich immer freier. Ich habe keine Angst vor einem frischen Gr\u00fcn. Als ich wieder an die Fischtrocknerei kam, war in den K\u00f6rben voll Sand im Vordergrund ein \u00fcppiges, ganz frisches wildes Gr\u00fcn von Raps oder R\u00fcbsen aufgegangen. Vor zwei Monaten war alles ganz \u00f6de, und jetzt brachte dieses derbe, \u00fcppig aufgeschossene Gr\u00fcn als Gegensatz zu der D\u00fcrftigkeit alles \u00fcbrigen eine ungeheuer reizvolle Wirkung zustande.<\/h3>\n<p><i>Briefe an seinen Bruder<\/i>, S.171<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Welchen Vorwurf machen Sie den Kunstkennern und Kritikern im Hinblick auf die Natur?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Vincent van Gogh:<\/span> Ich glaube, wenn Kritiker und Kenner mehr mit der Natur vertraut w\u00e4ren, so w\u00fcrde ihr Urteil richtiger sein als jetzt, da es \u00fcblich ist, nur in Bildern zu leben und die miteinander zu vergleichen, was nat\u00fcrlich als eine Seite der Frage im Zusammenhang sein Gutes hat; doch es entbehrt der gediegenen Grundlage, wenn man die Natur vergisst und nicht tiefer blickt. Man muss die Natur genau und lange betrachten, ehe man zu der \u00dcberzeugung kommt, dass das Ergreifendste, was die gro\u00dfen Meister gemalt haben, seinen Grund im Leben und in der Wirklichkeit selbst hat, einen Urgrund echter Poesie, der ewig als Tatsache besteht und gefunden werden kann, wenn man tief genug gr\u00e4bt und sucht.<\/h3>\n<p><i>Briefe an seinen Bruder<\/i>, Band 2, S.42<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Die Natur, das Leben, die Stimmung, die Vertrautheit und Echtheit sind Worte, mit denen sie Ihr Malen beschreiben. K\u00f6nnen Sie das veranschaulichen?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Vincent van Gogh:<\/span> Ich beschreibe die Natur; inwieweit ich die in meiner Skizze wiedergegeben habe, wei\u00df ich selbst nicht. Als ich daran arbeitete, habe ich mir gesagt: ich gehe nicht weg, bevor nicht etwas Herbstabendliches drin ist,  etwas Geheimnisvolles, etwas, wo Ernst drinsteckt. Ich muss aber &#8211; da diese Stimmung nicht anh\u00e4lt &#8211; schnell malen, die Figuren sind mit ein paar kr\u00e4ftigen Strichen in einem Zuge hingesetzt, mit einem derben, gro\u00dfen Pinsel. Es fiel mir auf, wie fest die St\u00e4mmchen im Boden steckten; ich hab sie mit dem Pinsel angefangen, aber weil der Boden schon dick aufgetragen war, versank ein Pinselstrich drin wie nichts, da hab ich die Wurzeln und St\u00e4mme aus der Tube hineingedr\u00fcckt &#8211; und sie ein bisschen mit dem Pinsel modelliert. Nun stehen sie drin, wachsen draus heraus, sind kraftvoll drin verwurzelt. In gewissem Sinne bin ich froh, dass ich Malen nicht gelernt habe. Vielleicht h\u00e4tte ich dann gelernt, an Effekten wie diesem vorbeizulaufen, jetzt sage ich, nein, gerade das muss ich haben.<\/h3>\n<p><i>Briefe an seinen Bruder<\/i>, S.180-181<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Und so entsteht Kunst. Aber Sie machen auch sehr viele Skizzen, Studien und wechseln oft Ihre Motive. Nach dem Malen einer Landschaft, beginnen Sie mit einer Figur. Wie sch\u00e4tzen Sie selbst Ihre Arbeit ein?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Vincent van Gogh:<\/span> Ich f\u00fchle die Kraft in mir, etwas zu schaffen, ich sehe, dass meine Arbeiten neben den Arbeiten anderer bestehen k\u00f6nnen, und das macht mit eine ungeheure Lust zum Arbeiten. Wenn ich mehr Bewegungsfreiheit h\u00e4tte, k\u00f6nnte ich wohl mehr machen, aber mit meiner k\u00fcnstlerischen Arbeit bin ich zum Teil von meinem Geldbeutel abh\u00e4ngig.<\/h3>\n<p><i>Briefe an seinen Bruder<\/i>, Band 2, S.92<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Und wie sehen Sie die Zukunft?<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Vincent van Gogh:<\/span> Ich sehe die Zukunft nicht schwarz, aber ich sehe sie voller Schwierigkeiten, und manchmal frage ich mich, ob diese Schwierigkeiten nicht st\u00e4rker sein werden als ich. Besonders in Augenblicken k\u00f6rperlicher Schw\u00e4che. Weil ich jahrelang v\u00f6llig allein gearbeitet habe, bilde ich mir ein, dass ich doch stets durch meine eigenen Augen sehen und die Dinge auf meine Art anpacken werde, auch wenn ich von anderen lernen und sogar technische Dinge \u00fcbernehmen will und kann.<\/h3>\n<p><i>Briefe an seinen Bruder<\/i>, Band 2, S.140, 85<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Orelie:<\/span> Herr Vincent van Gogh, ich danke Ihnen f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch.<\/h3>\n<div class='watch-action'><div class='watch-position align-right'><div class='action-like'><a class='lbg-style1 like-2153 jlk' href='javascript:void(0)' data-task='like' data-post_id='2153' data-nonce='450083a86b' rel='nofollow'><img class='wti-pixel' src='https:\/\/www.einjahrzitate.de\/wp-content\/plugins\/wti-like-post\/images\/pixel.gif' title='Interessant' \/><span class='lc-2153 lc'>0<\/span><\/a><\/div><\/div> <div class='status-2153 status align-right'><\/div><\/div><div class='wti-clear'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Orelie: Guten Tag, Herr Vincent van Gogh, ich freue mich, dass Sie zu diesem Gespr\u00e4ch gekommen sind. 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